Mit Eimern und Decken versuchte das Krankenhauspersonal die Regenfluten aufzuhalten. Foto: G. Mas

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Schuld war der Regen vom Wochenende: Weil die gesamte vierte Etage unter Wasser stand, mussten im Krankenhaus von Manacor 50 Patienten verlegt werden. Die Hälfte von ihnen kam aus Platzgründen in benachbarte Krankenhäuser. Die Nachricht hatte es am Sonntag sogar in die Hauptnachrichten des spanischen Fernsehens geschafft.

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Die Evakuierung habe wegen des starken Wassereinbruchs unter dramatischen Umständen stattgefunden, berichtet die Tageszeitung Ultima Hora. Unter den Patienten habe große Unruhe und Besorgnis geherrscht. Das Krankenhauspersonal musste sich mit Decken und Eimern behelfen, um der Wassermassen Herr zu werden.

Dass der starke Regenguss in der Nacht von Samstag auf Sonntag (21./22. März) solche Auswirkungen hatte, lag auch an Reparaturarbeiten, die momentan am Dach des Krankenhauses ausgeführt werden. Die vierte Etage des Hospitals bleibt voläufig aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Ärztegewerkschaft bezeichnete die Situation als "grenzwertig". Es sei dies die Konsequenz jahrelanger Vernachlässigung. (zap)