Neue Spur im Fall "Malén"?

Magaluf, Calvià, Mallorca |
Demonstration wider das Vergessen. Malén Ortiz wird seit fast zwei Jahren vermisst.

Demonstration wider das Vergessen. Malén Ortiz wird seit fast zwei Jahren vermisst.

Fast zwei Jahre ist es her, dass die heute 17-jährige Malén Ortiz spurlos an einer Bushaltestelle in Magaluf verschwunden ist. Jetzt könnte es möglicherweise eine neue Spur geben. Natalia Rodríguez, die Mutter der Vermissten, will Kontakt zu der Mutter eines auf Mallorca tot aufgefundenen italienischen Unternehmers aufnehmen. 

Dieser hatte angeblich in seiner letzten SMS von einer Verbindung zwischen Maléns Verschwinden und einer Sekte geschrieben. Natalia Rodríguez forderte die Guardia Civil auf, auch in diese Richtung zu ermitteln. "Ich will alle Möglichkeiten ausschöpfen", sagte Natalia Rodríguez jetzt auf einer Versammlung in Santa Ponca anlässlich des 17. Geburtstags ihrer Tochter. 

Der Italiener Max Rossi wurde in Felanitx mit einem Messer in der Brust aufgefunden. In seiner letzten SMS war von einer satanischen Sekte die Rede, die auf Mallorca aktiv sei und die er mit dem Verschwinden von Malén Ortiz in Verbindung brachte. Das hatte zuvor das Magazin "Südtirol News" berichtet, unter Berufung auf die Tageszeitung "La Nazione".

Bei der Kundgebung in Santa Ponça waren auch Bürgermeister Alfonso Rodríguez sowie einige Ratsmitglieder anwesend. Malén Ortiz ist seit 23 Monaten spurlos verschwunden. Alle Spuren, die bislang von der Polizei verfolgt wurden, erwiesen sich bislang als falsch.

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