Mann nach Attacke fast verblutet

Paseo Marítimo, Palma de Mallorca | | Kommentieren
Spuren des Angriffs sind auf der Verbindungstreppe zwischen Paseo Marítimo und Plaça Gomila deutlich zu erkennen

Spuren des Angriffs sind auf der Verbindungstreppe zwischen Paseo Marítimo und Plaça Gomila deutlich zu erkennen.

Foto: Foto: Vasil Vasilev

Die Polizei hat einen 33-jährigen Kolumbianer festgenommen. Er soll in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtsfeiertags in Palma de Mallorca einen Landsmann mit einer abgebrochenen Flaschen attackiert haben. Der Angreifer verletzte sein Opfer lebensgefährlich, als er ihm die Glasflasche in den Hals stieß.

Wie die mallorquinischen Tageszeitung Ultima Hora schreibt, soll der Angreifer auf einer Treppe – welche die Ausgehzonen Plaça Gomila und Paseo Marítimo verbindet – versucht haben, die Freundin des Opfer zu belästigen. Der Mann versuchte daraufhin, seine Freundin zu verteidigen. Der 33-Jährige schlug den Hals einer Glasflasche ab und rammt die spitzen Überreste in den Hals des Opfers.

Dabei verletzte er anscheinend die Hauptschlagader, das Opfer begann massiv zu bluten. Seine Freundin schrie um Hilfe, während der Angreifer das Weite suchte. Der Mann soll zwei Liter Blut verloren haben, ein Rettungsteam versuchte vor Ort ihn zu stabilisieren, um ihn in eine Klinik bringen zu können.

Die geschockte Freundin des schwerverletzten Kolumbianers schien die Situation falsch einzuschätzen, denn immer wieder sprach die junge Frau auf den Rettungswagen auf und schrie die Mediziner an, sie sollen ihren Freund endlich ins Krankenhaus fahren.

Anschließend musste das Opfer im Krankenhaus notoperiert werden, sein Zustand soll immer noch kritisch sein. In einer großangelegten Suchaktion stellte die Polizei den mutmaßlichen Täter. Er wird am Samstagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Die Anklage lautet auf versuchten Mord.

Nach der Bluttat entwickelte sich eine massive Auseinandersetzung zwischen den Freunden von Angreifer und Opfer. Die Polizei soll massive Probleme gehabt haben, die Situation unter Kontrolle zu bekommen, schreibt Ultima Hora. (cls)

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