Nachrichten des Tages 21. Februar 2013
Nachrichten / Lokales
Das Rohr brach in sechs Metern Tiefe.

Lokales

Rohrbruch behoben

Der Rohrbruch in Palma, der am Mittwoch Zehntausende Bürger von der Wasserversorgung abgeschnitten hat, ist behoben. Gegen 21 Uhr waren sämtliche Haushalte wieder ans Wassernetz angeschlossen, meldete das Versorgungsunternehmen Emaya.

Jonas Martiny

In Bedrängnis: Iñaki Urdangarin.

Lokales

Die verlorene Ehre des Herzogs

Seitdem Iñaki Urdangarin vor einem Jahr als Beschuldigter im Korruptionsfall „Nóos” vor dem Untersuchungsrichter aussagen musste,  ist die Luft für den Schwiegersohn des spanischen Königs deutlich dünner geworden. An Samstag, 23. Februar, steht eine zweite Befragung in Palma an.

Josefina Muñoz kann die Aufregung um den Pferdefleischskandal nicht so recht nachvollziehen.

Lokales

Die einzige Pferdemetzgerei der Insel

Den Ekel, den viele Menschen schon beim Gedanken an den Verzehr von Pferdefleisch empfinden, kann die mallorquinische Metzgerin Josefina Muñoz nicht nachvollziehen: Pferdefleisch sei ein hochwertiges Produkt, besser als so manches mit Antibiotika vollgepumpte Rind oder Schwein.

Anja Marks

Nachrichten / Politik
Der Artikel der "Bild"-Zeitung vom Freitag vergangener Woche: "Alles wird teurer!"

Politik

"Mietwagensteuer wirkt sich negativ für 2014 aus"

Die Balearen-Regierung gibt grünes Licht für die neuen "grünen" Abgaben; die "Bild"-Zeitung spitzt die anstehenden Verteuerungen zur "Deutschen-Steuer" zu. Stimmt das Balearen-Parlament zu, soll die Steuer zum 1. April in Kraft treten.

Alexander Sepasgosarian

Nachrichten / Tourismus
Seit Juli 2012 ruhen die Arbeiten am Kongresspalast. Bisher investiert: 108,6 Millionen Euro

Tourismus

Abriss Kongresspalast fast so teuer wie Vollendung

Palmas unvollendeten Kongresspalast abzureißen käme den Steuerzahler fast so teuer, wie den Bau zu vollenden: Nach den Worten von Palmas Tourismusdezernent Álvaro Gijón würde ein Abriss 28,6 Millionen Euro kosten, die Fertigstellung 31 Millionen Euro.

Leben und Arbeiten / Steuern und Abgaben

Steuern und Abgaben

Residenten müssen Vermögenswerte ab 50.000 Euro offenlegen

In Zukunft muss jede Person, die in Spanien Resident ist, ihren Besitz im Ausland offenlegen: Bankkonten, Lebensversicherungen, Aktien, Anteile an Investmentfonds, Immobilien. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss mit saftigen Strafen rechnen, sollte der spanische Fiskus Wind davon bekommen. Die Neuregelung gilt allerdings nur für Residenten, also Personen, die in Spanien voll steuerpflichtig sind. Das Hauptkriterium hierbei ist die Dauer des Aufenthaltes: Wer sich länger als 183 Tage im Jahr hier aufhält, gilt als Resident.

Jonas Martiny

Ausgabe vom 21. Februar 2013
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