So dürfen Kinder und ein Elternteil auf Mallorca am Meer spazieren

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Noch ist der Stadtstrand Can Pere Antoni in Palma menschenleer. Am Sonntag dürften hier viele Kinder und jeweils Zerziehungsberechtiger stundenweise flanieren.

Noch ist der Stadtstrand Can Pere Antoni in Palma menschenleer. Am Sonntag dürften hier viele Kinder und jeweils ein Erziehungsberechtiger stundenweise flanieren.

Foto: Miquel Ângel Cañellas

Von diesem Sonntag, 26. April, an dürfen Kinder auf Mallorca nach sechs Wochen Ausgangssperre erstmals wieder ins Freie, zumindest für eine Stunde, in Begleitung eines Elternteils und nicht weiter entfernt als ein Kilometer von der eigenen Wohnung.

Das Spielen mit anderen Kindern, die nicht in derselben Wohnung gemeldet sind, ist untersagt. Das sehen die Vorgaben der spanischen Zentralregierung zur Lockerung der Ausgangssperre vor.

Die Kinder müssen unter 14 Jahre alt sein. Der Ausgang kann nur zwischen 9 und 21 Uhr einmal am Tag und nur für eine einzige Stunde erfolgen.

Weiter wird betont, dass im Freien Sicherheitsabstände von zwei Metern zu anderen Passanten einzuhalten sind. Auch sind die Schaukeln, Rutschen und Wippen auf Kinderspielplätzen tabu, dürfen nicht genutzt werden.


Mit diesem Plakat verkündet das spanische Gesundheitsministrium
was erlaubt ist: Bis zu drei Kinder und ein Erwachsener dürfen
eine Stunde außer Haus, nicht weiter weg als einen Kilometer.

Parallel dazu hat die Stadt Palma am Samstag eine Verordnung erlassen, die Näheres regelt: So dürfen die Kinder und der sie begleitende Erwachsene am Strand spazieren gehen, wenn sich die Wohnung im Radius von einem Kilometer der Küste befindet. Picknicken im Sand und Schwimmen im Meer sind nicht erlaubt, lediglich Spaziergänge seien gestattet, berichtet die spanische MM-Schwesterzeitung unter Berufung auf die Verordnung.

Parallel dazu sind in Palma einige Parks und Grünzogen geöffnet, unter ihnen der Parc de la Mar unterhalb der Kathedrale sowie der Uferabschnitt von Es Carnatge zwischen Ciutat Jardí und Can Pastilla.

Andere Parks in Palma wie etwa das Waldgebiet von Schloss Bellver, der zentrale Bahnhofspark und der weitläufigere Parc de Sa Riera bleiben wie seit Ausrufung des Notstandes weiterhin geschlossen. All diese Maßnahmen sollen in den kommenden Tagen laufend überprüft werden.

Für die übrigen Gemeinden auf Mallorca hat die Delegation der spanischen Zentralrierung festgelegt, dass es möglich sein wird, ebefalls an den Stränden und in den Parks spazieren zu gehen, die jedes Rathaus nach Gutdünken freizugeben hat. (as)

Hier können Sie mit Hilfe unserer Webcams in Echtzeit sehen, was sich derzeit an den Stränden der Insel tut: Zu den MM-Webcams

Kommentar

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Majorcus / Vor 1 Monat

Zwei oder drei Stunden wären besser - zum Ausgleich dürfen die DEUTSCEHN "besonderen Immobilien-Besitzer" nocht etwas länger warten. Kinder sind wichtiger!

petkett / Vor 1 Monat

Die einzigen welche mir wirklich leid tun sind unsere Kinder, unser aller Zukunft. Diese Geschöpfe können nun mal nichts für unser Zustände und sind besonders Schutzbedürftig. Das schlimme sind die vielen gleichgültigen Eltern welche nur zuschauen wie ihre Kinder groß werden aber ihre Entwicklung total übersehen.

ros / Vor 1 Monat

Die Kinder müssen unter 14 Jahre alt sein. Der Ausgang kann nur zwischen 9 und 21 Uhr einmal am Tag und nur für eine einzige Stunde erfolgen.

Wie wird das kontrolliert? Fahrtenbuch für Eltern und Kinder? Übrigens wurde in NRW ein Paar mit einem Bußgeld in Höhe von 400 Euro belegt, die ihr Eis auf einer Parkbank genießen wollten, diese aber näher als 50 Meter von der Eisdiele entfernt stand. Unter 50 Meter wird "sanktioniert". Ordnung muss sein ;-(

Carmen / Vor 1 Monat

Schön!

Sabine / Vor 1 Monat

Strafe weil das Kinder geschaukelt hat? Den Richter möchte ich sehen der diesen Schwachsinn durchwinkt. Strafe weil mein Kind mit einem anderen Kind gespielt hat? Und Kinder ab 14 Jahre dürfen zu Hause verrotten? Wie will man die 1 Stunde denn überprüfen? Die Regierung verstrickt sich immer weiter in diesen Schwachsinn, denn welche Gefahr soll von Kindern ausgehen welche ohne jeden vernünftigen Grund gezwungen wurden, 40 Tage zu Hause zu hocken. Bei einer Inkubationszeit von max. 14 Tagen.