Weitere Lockerung auf Mallorca: Außensport ab 2. Mai

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Joggen am Meer: Das haben auf Mallorca seit sechs Wochen Tausende Menschen vermisst. Ab 2. Mai wird es wieder möglich sein.

Joggen am Meer: Das haben auf Mallorca seit sechs Wochen Tausende Menschen vermisst. Ab 2. Mai wird es wieder möglich sein.

Foto: Patricia Lozano

Regierungschef Pedro Sánchez hat angekündigt, dass es von Samstag, 2. Mai, an spanienweit – und somit auch auf Mallorca – wieder möglich sein wird, indivduelle Einzelsportarten im Freien auszuüben. Auch könnten Menschen, die zusammen in einem Haushalt leben, wieder gemeinsame Spaziergänge unternehmen.

Diese letztere in Aussicht gestellte Lockerung der Ausgangssperre gelte jedoch nur, wenn "die Entwicklung der Epidemie günstig ist", sagte Sánchez am Samstagabend in einem Fernsehinterview am Madrider Regierungssitz im Moncloa-Palast.

Der Ministerpräsident sagte weiter, sein Kabinett werde an diesem Dienstag einen Plan für den gesamten Monat Mai vorlegen. Die Lockerungen der Aussgangssperre werden "schrittweise" und "asymmetrisch", also mit Unterschieden in den einzelnen spanischen Regionen, erfolgen. An dem Plan werde seit drei Wochen unter Expertenberatung gearbeitet.

"Wir werden nicht die gesamte Aktivität und soziale Mobilität auf einmal zurückgewinnen. Wir werden es in Etappen machen", betonte Sánchez. Die zweite Phase des Übergangs zur Normalität sei ebenso voller Risiken und Gefahren wie die erste. "Wir haben dafür leider kein unfehlbares Handbuch", sagte der Regierungspräsident.

Gleichwohl bedeute die Möglichkeit, vom 2. Mai an wieder für einzelne Sportarten oder Spaziergänge ins Freie zu gehen, "eine zweite Erleichterung", nachdem seit diesem Sonntag, 26. April, eine "erste Erleichterung" gilt: Nach sechs Wochen Aussgangssperre dürfen Kinder unter 14 Jahren mit einem Elternteil erstmals wieder täglich eine Stunde draußen spazieren gehen.

Sánchez appellierte an die Bürger, weiterhin alle Vorgaben der Hygiene- und Schutzregeln genauestens einzuhalten. "Es ist wichtig, dass wir alle Regeln befolgen", sagte er und fügte hinzu, dass das Coronavirus nicht unterschätzt werden sollte. "Es ist ein Feind mit einer hohen Ansteckungskapazität." (as)

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Karl Hauser / Vor 1 Monat

Was uns der Sozialist Sanchez als weitere Lockerungen verkaufen will, ist in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern bereits der „Alarmzustand“. Was soll der Schwachsinn? Mit welchem Argument dürfen Paare und Familien nicht zusammen auf die Straße zum Spazierengehen und im Auto fahren? Warum darf man nicht joggen und radeln? Warum dürfen die Menschen nicht im Meer baden? Warum dürfen Spanier nicht zu ihrem Zweitwohnsitz fahren, wenn sie unterwegs nicht aussteigen? Wen sollten sie denn anstecken? Nach sechs Wochen gemeinsamer Haus-Haft kann doch keiner Corona haben! Wahnsinn!!! Ich bevorzuge die Freiheit in Schweden, Tschechien, Weißrussland, Südkorea und Taiwan! Denen geht es besser!

Alexander / Vor 1 Monat

@Sabine, ganz Deiner Meinung. Ob Bilanz gezogen wird nachher wage ich zu bezweifeln. Die Spanier sind anscheinend immer noch so diktaturgewöhnt, oder so verängstigt durch diese blöde Panikmache, dass sie alles brav mitmachen. Die Insel stirbt und unsere tolle Ministerpräsentin zieht noch strengere Regeln durch. Völlige Realitätsverweigerung.

Majorcus / Vor 1 Monat

Mal sehen, wie vielen Menschen Bewegung tatsächlich gefeht hat ... @Bilux: Sie verwechseln hier die Orgien - Merkel sprach von Öffnungs-Diskussions-Orgien - nicht dass Ihnen ähnliches wie den beiden Herren passiert (siehe oben). Da jeder Landkreis, jede Gemeinde eine individuelle Durchseuchung aufweist, ist für jeden Ort eine spezifische Strategie ratsam, denn Heinsberg ist nicht gleich Ravensburg ...

Bilux / Vor 1 Monat

Hier wird wenigstens mit "Sinn und Verstand" geplant In Deutschland machen es die Länder, trotz Absprache, unterschiedlich . Z.Z. droht eine "Öffnungsorgie" ( Zitat Merkel) Die Ergebnisse werden in spätestens 14 Tagen zu bewerten sein.

Sabine / Vor 1 Monat

"die Entwicklung der Epidemie günstig ist" ....jaja blabla. Offenbar schon vergessen, dass es beim Lockdown nicht um die sowieso unaufhaltsame Entwicklung der Pandemie geht, sondern lediglich darum, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Auf den Balearen drohte jedoch eine solche Überlastung zu keinem Zeitpunkt und deswegen sind sämtliche "Maßnahmen" hier auch nur wirtschaftlicher Selbstmord verbunden mit Terror für das Volk. Und weil das mittlerweile die Spatzen von den Dächern pfeifen und man den Bürgern nicht erklären kann, wieso zwar Eltern mit Kindern rausdürfen der Rest aber nicht, versuchen die Kommunisten um Sanchez da gesichtswahrend rauszukommen. Denn ab 30 Grad im Schatten hat sich dieser Blödsinn sowieso erledigt. Und dann wird Bilanz gezogen.