Regionalregierung schränkt Familientreffen ein

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Sogenannter "Botellón" auf Mallorca.

Sogenannter "Botellón" auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Die Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln hat zum Schutz der Corona-Sicherheit die bei jugendlichen Spaniern beliebten öffentlichen Trinkgelage verboten und die Höchstzahl von Teilnnehmern an Familientreffen reduziert. Die Maßnahmen wurden am Freitag vom Gesundheitsministerium mitgeteilt.

Was die Trinkgelage ("botellones") angeht, so dürfen diese ab sofort nirgendwo mehr im öffentlichen Bereich weder tagsüber noch nachts stattfinden. Das Ansteckungsrisiko hier ist besonders groß. In den vergangenen Tagen hatte es solche umstrittenen Festivitäten des Öfteren auf Mallorca vor allem in Gewerbeparks auf Plätzen oder in der Nähe von und sogar auf Stränden gegeben.

Bei den auf Mallorca so populären Familienzusammenkünften hatte bislang im Freien die Höchstzahl 70 gegolten, in geschlossenen Räumen waren es 30. Nunmehr dürfen nur noch höchstens 30 bzw. 15 Teilnehmer anwesend sein.

Die auf Mallorca üblicherweise groß ausfallenden Hochzeiten sind jedoch von dieser veränderten Regelung ausgenommen. Weiterhin dürfen hier im Freien bis zu 250 Gäste und im Innern höchstens 150 Personen teilnehmen. (it)

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Ralf / Vor 1 Tag

haben es vom Anwalt prüfen lassen, MM behält hier Recht !! Die Hochzeit kann stattfinden. :-) :-)

Majorcus / Vor 3 Tage

@Ralf: Behörden fragen?

Ralf / Vor 4 Tage

Hallo, es gibt ein Statement hier von MM, die schreiben, dass Hochzeiten von dieser Regelung ausgenommen sind. Mallorca News ES schreibt, dass auch Hochzeiten nicht mehr erlaubt sind. Was ist jetzt richtig??? Wir heiraten am 22.08. auf Mallorca.

Majorcus / Vor 4 Tage

@Klaus: Sie irren, mit diszipliniertem Hygieneverhalten haben wir das erreicht, von dem aus ein paar CoVidioten mit Dummheit die neue Welle losgetreten haben. Ideal, wenn Menschen (o.k. zumindestens die, denen es möglich ist) aus Vorsicht selbständig mehr tun, als zwingend vorgeschrieben. Wie im Straßenverkehr: Sie müssen nicht 100 km/ h fahren - 80 ist auch erlaubt ... verstehen zu wenige ... @Walter: Sie lassen das Prinzip der Häufigkeit außer acht: geheirate wird weit seltener als normale Familienfeierlichkeiten stattfinden. Die Maßnahme sollte psychologisch die Akzeptanz des Hygieneverhaltens steigern - Hauptsache, es werden jederzeit Masken- & Abstandsgebot beachtet werden ... “nicht mehr vorhandenen Toten” – damit verhöhnen Sie die bis heute 680.082 Gestorbenen. Alleine gestern starben 4.422 Menschen –ist Ihnen das egal? @Christian H.: Hetzjagd ist Unsinn – außer Sie können Realität nicht mehr von Ihrer Internet-Blase unterscheiden. Oder wollten Sie Dr. Maaßen wiedersprechen?

Klaus / Vor 5 Tage

Die ganzen Einschränkugen bringen doch nichts mehr da der Virus nicht beseitigt werden kann! Wir müssen damit bis ans Ende der Welt leben.Einen Impfstoff wird es auch nicht geben.

Walter / Vor 5 Tage

Und genau diese spanische Doppelmoral begreife ich nicht. Wir sehen es an Deutschland, dass NATÜRLICH auf Events wie Hochzeiten Ansteckungen erfolgen. Aber die sind entgegen anderen Familienfeierlichkeiten nicht auf 30 Personen sondern auf 250 (!) begrenzt. So ein Unsinn! Entweder ist das Virus gefährlich oder nicht. Jeder soll es sehen wie er mag, aber eine solche Unterscheidung von der Obrigkeit ist unsinnig. Offenbar ist sie sich selbst nicht sicher, ob wir es hier nun mit einem "Killervirus" zutun haben oder mit ner Grippe... Anhand der schwere der Erkrankung (sofern überhaupt nach Infektion erkrankt) und praktisch nicht mehr vorhandenen Toten wohl inzwischen eher letzteres. Nur so lässt sich diese Entscheidung erklären.

Christian H. / Vor 5 Tage

Jetzt, wo es sich mit den Touristen erledigt hat, hat man ein neues Opfer gefunden. Die Hetzjagd geht wieter, diesmal gegen die eigenen Landsleute. Mal schauen ob nun auch noch so viel Einsicht herrscht wie bei den Maßnahmen gegen den Tourismus.