Das alles ist bei der deutschen Aussteigekarte zu beachten

| | Mallorca |
So sieht die Aussteigekarte aus.

So sieht die Aussteigekarte aus.

Foto: Archiv

Wer von Mallorca nach Deutschland fliegt, muss im Augenblick bis auf weiteres eine sogenannte Aussteigekarte ausfüllen. Diese wird vor der Landung vom Kabinenpersonal eingesammelt. Die Daten werden dem Gesundheitsamt des Kreises übermittelt, wo sich der Einreisende aufhalten wird.

Diese Behörde kontrolliert, ob der Passagier in Deutschland einen Coronatest gemacht hat, also dieser seit Mitte August geltenden Pflicht nachgekommen ist. Hat er das nicht, kann sie Bußgelder verhängen. Ferner wird geprüft, ob sich der Fluggast an die Quarantänevorschriften hält.

Die Aussteigekarten werden derzeit noch nicht von der Bundespolizei mit den Passdaten verglichen. Das jedoch soll sich noch im September ändern, da nicht wenige Passagiere falsche Angaben machten, um so der Testpflicht zu entgehen.

Angegeben werden muss folgendes:

Flugnummer inklusive Sitzplatz, Vor- und Nachname, Telefonnummern, die Wohnanschrift oder die vorübergehende Anschrift in Deutschland. Außerdem wird die Adresse einer Person verlangt, die den Einreisenden im Notfall in den nächsten 30 Tagen erreichen kann. Es genügt ein Formular, wo auch sämtliche Mitreisende eingetragen werden müssen. (it)

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Majorcus / Vor 22 Tage

@Metti: Sie geben mich immer häufiger falsch wieder - jeder kann mit dem Rad & der Bahn Urlaub machen. Zum Aufbau der Wirtschaft werden nachhaltige Branchen gefördert und klimaschädliche abgewickelt! Anders geht es nicht!

Metti / Vor 24 Tage

Majorcus: ändere langsam mal dein Nick...deine Werbung "Stay at Home" hat nichts mit der aktuellen Situation zu tun. Du bist gegen Tourismus des mittleren und kleinen Geldbeutels. Außer die, die hier mit Segeljachten anlegen können, hätten in deiner Logik, die einzige Berechtigung anzulegen. Mit so einem Gedankengang machst du dir selbst unter Fridays for Future Jüngern keine Freunde. Auch viele von denen verreisen gern....nach Covid, wird der normale Betrieb wieder aufgenommen. Daher solltest einen anderen Nick wählen, der besser past

Majorcus / Vor 24 Tage

@Alex: Gehen Sie einfach auf Nummer sicher: Stay HOME! @Metti: Außerhalb Automitive ist D im Bereich Digitalisierung ein Entwicklungsland - nicht vergleichbar mit den baltischen Staaten ...

Roland / Vor 26 Tage

Wer will sich so etwas freiwillig antun?

Metti / Vor 26 Tage

Da sieht man mal wieder anschaulich das Deutschland im Thema "Digitalisierung" ein Entwicklungsland ist. Hiesige "Austeigekarte" war recht schnell digital und mit QR Code. In der heutigen Zeit eigendlich auch kein Hexenwerk...Oder man liebt in Deutschland das "analoge" Papier: Ordner auf, abheften, Ordner zu.

Axel / Vor 26 Tage

Nein! Ich gebe doch nicht irgendeinem unterbezahlten Crewmitglied einer bekanntermaßen trickreichen irischen Billigheimerlinie meine persönlichen Daten gesammelt auf einem Blatt in die Hand. Weiß ich denn, wo der Zettel landet. * Wenn überhaupt gebe ich es einem Polizeibeamten persönlich. Obwohl ja bereits laut EU diese Landekartendaten gar nicht an die Gesundheitsbehörden gegeben werden dürfen. Neben einigen sehr klugen Coronamaßnahmen in Deutschland gibt es eben auch ein paar, die schlecht durchdacht sind. Diese gehört dazu denn sie verletzt planmäßig meine Datenschutz- und damit Persönlichkeitsrechte. Die Politik muss sich kluge Maßnahmen ausdenken. Auch und gerade in Krisen! * da werden die Zettel vielleicht irgendwo in die Bordküche gelegt o.ä. und jeder, Passagier, der aufs Klo geht kann mal eben drauf gucken. * da kriegt bei Ankunft irgendein Rampagent den Stapel in die Hand gedrückt und legt ihn mal eben im Büro ab. Da ist doch nirgends Datenschutz gewährleistet. * Und die Polizei? Obwohl nur bei schweren Straftaten gerechtfertigt machen die vor Langeweile vielleicht mal eben eine Meldeanfrage oder ergänzen schnell mal was wenn einer ein Knöllchen nicht bezahlt hat. Wer weiß das alles?