Coronavirus auf Mallorca

Diese Corona-Regeln gelten für deutsche Urlauber auf Mallorca

| Mallorca |
Deutsche Urlauber im vergangenen Jahr am Pool des Hotels Riu Concordia.

Deutsche Urlauber im vergangenen Jahr am Pool des Hotels Riu Concordia.

Foto: Ultima Hora

Wer auf die für Deutschland nicht mehr als Risikogebiet geltende Insel Mallorca kommt, der kann bis auf Weiteres nicht auf Partys oder Barbesuche bis in den späten Abend hinein hoffen, sondern muss sich an stringente Regeln halten. Hier eine Aufstellung der wichtigsten für Urlauber relevanten Restriktionen:

Einreise nach Mallorca
Wer aus dem Ausland nach Mallorca kommt, muss weiterhin ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen – entweder auf dem Smartphone oder in Papierform. Es darf nicht älter als 72 Stunden sein und wird auch in deutscher Sprache akzeptiert. Wer ohne kommt, dem droht ein hohes Bußgeld. Außerdem wird er dann am Flughafen getestet. In den meisten deutschen Airports gibt es Testzentren. 48 Stunden vor Ankunft muss ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden, wo anzukreuzen ist, ob man über ein negatives PCR-Testergebnis verfügt oder nicht. Die sogenannte Passenger Location Card kann online über das Portal „Spain Travel Health” (www.spth.gob.es) des spanischen Gesundheitsministeriums, beziehungsweise die App „SpTH” eingereicht werden. Jeder Reisende – bei Kindern übernehmen das die Eltern – muss ein separates Formular ausfüllen.

Maskenpflicht
Seit Anfang Juli gilt auf Mallorca eine generelle Maskenpflicht außerhalb der eigenen vier Wände, auch im Freien und wenn der Abstand zu anderen Menschen eingehalten werden kann. Verstöße werden mit 100 Euro Bußgeld geahndet. Wer Sport treibt, muss keine Maske tragen. Das gilt auch für Personen, die in Restaurants oder Bars trinken und Speisen zu sich nehmen.

Strände
Besucher dürfen in Gruppen von höchstens sechs Personen auf die Playas. Wer nicht in Bewegung ist, sondern sitzt, darf die Maske abziehen.

Restaurantbesuch, Hotels
Die Restaurants und Bars dürfen ab Montag, 15. März, neben den Terrassen wieder ihre Innenräume öffnen, aber das nur bis 17 Uhr. Drinnen dürfen 30 Prozent der Tische besetzt werden, draußen 50 Prozent. In Hotels dürfen Gäste abends essen, Innen- und Außenpools sind für diese dort geöffnet.

Party- und Nachtleben
Diskotheken, Nachtbars und Tanzsäle sind bereits seit Monaten geschlossen. Botellones (nächtliche Trinkgelage vor allem junger Leute) sind verboten, die Polizei kontrolliert verstärkt.

Private Treffen
Seit dem 2. März dürfen sich wieder Personen aus zwei Haushalten treffen. Die Höchstzahl wurde auf sechs Personen begrenzt. Zwischen dem 26. März und dem 11. April hat die Balearen-Regierung spezielle Osterrestriktionen vorgesehen: Private Treffen dürfen nur zwischen im gleichen Haushalt wohnhaften Personen stattfinden. In Bars, Restaurants und in öffentlichen Innenräumen sind in diesem Zeitraum nur Zusammenkünfte von höchstens vier Personen erlaubt. Auf den Straßen sind es sechs.

Nächtliche Ausgangssperre
Seit dem 10. Dezember gilt auf der gesamten Insel ein nächtlicher „Toque de queda” von 22 bis 6 Uhr. Wer zu dieser Zeit ohne Grund von der Polizei auf der Straße angetroffen wird, dem winkt ein hohes Bußgeld.

Bewegungsfreiheit
Auf Mallorca gibt es keine abgeriegelten Orte. Man kann ungehindert auf der Insel umherreisen.

Geschäfte und große Einkaufszentren
Kleinere Läden des Einzelhandels (keine Supermärkte) müssen um 20 Uhr schließen. Supermärkte und Läden systemrelevanter Dienstleistungen wie Apotheken, Kioske, Optiker, Tierarztpraxen, Tankstellen et cetera dürfen bis 21.30 Uhr oder in Ausnahmefällen sogar länger öffnen. Große Warenhäuser und Einkaufszentren mit einer Verkaufsfläche von mehr als 700 Quadratmetern dürfen wieder öffnen, allerdings nicht an Sonn- und Feiertagen

Rauchen
Ist ein Sicherheitsabstand von zwei Metern gewährleistet, darf im öffentlichen Raum Tabak konsumiert werden.

Wanderhütten
Die vor allem in der Serra de Tramuntana liegenden und vom Inselrat gemanagten "Refugios" sind wieder geöffnet.

Öffentlicher Nahverkehr
In Bussen oder Bahnen darf nicht getrunken oder gegessen werden, damit die Masken die ganze Zeit getragen werden. Die Fahrgastkapazität wurde angesichts sinkender Fallzahlen Mitte Februar wieder von 33 auf 50 Prozent erhöht. (it)

Kommentar

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ros / Vor 7 Monaten

@S.Meier

Beruflich? Kann ich mir schwer vorstellen, dass Sie einen ausüben!

Engel Aloisius / Vor 7 Monaten

Das wird wohl dann ein Abenteuerurlaub a La Dschungelcamp, wer hat noch nicht, wer will nochmal 🤣🤣🤣

Son Vidarius / Vor 7 Monaten

@Stefan Meier, waren Sie im Januar auf anderen Kanaren als ich? Oder ist bei Ihnen „tote Hose“ die Welt der 3* all-inclusive Hotels mit angeschlossenen Disco-Sauf-Wasserparks? Ich war auf Teneriffa, genügend Hotels waren offen (Royal River Adeje ggü. Golfplatz sehr zum empfehlen) Kleine, urige Restaurants waren offen, Golfplätze in Top-Zustand. War eine herrliche knappe Woche. Nicht Reisen tötet, sondern Dämlichkeit...

Asterix / Vor 7 Monaten

Nachtrag zu den Statistiken: Laut Forsa oder auch Statistika ( Mitte 2020) liegt die Befüwortung an solchen Demos bei Forsa ( bundesweit ) bei 10% und bei Statistika ( nach der Großdemo in Berlin )bei den Berlinern bei rund 20%...

Cubay / Vor 7 Monaten

@Asterix Genau wenn eine breite Durchimpfung vorhanden ist kann ich mir wieder einen angenehmen Urlaub vorstellen.Von einer Abschaffung der Maßnahmen für Touristen war nicht die Rede.

M. / Vor 7 Monaten

@ Bluelion: Dann genießen Sie die Auswirkungen von brasilianischer & britischer Mutation – sie wird nicht lange auf sich warten lassen …: „"Verbreitung von B.1.1.7 : RKI prognostiziert nach Ostern höhere Fallzahlen als zu Weihnachten" Quelle: www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/rki-prognostiziert-nach-ostern-hoehere-fallzahlen-als-zu-weihnachten-17242890.html @Josef: Bleiben Sie daheim & beten! @Asterix: Sie halten Wissenschaften für eine Glaubensfrage? Schulausbildung abgebrochen? @ Stefan Meier: „Reisen tötet. Und Bilder von Covid-Patienten auf Intensivstation drucken. Eure Kinder dürfen nicht zur Schule, aber in die Weltgeschichte zum Vergnügen das geht? Das ist abartig.” So sind sie – die Uneinsichtigen …

Stefan Meier / Vor 7 Monaten

Ich war beruflich im Januar drei Wochen auf den Kanaren. Das Problem waren nicht die Maßnahmen, sondern dass überall tote Hose war, die Hälfte der Geschäfte dicht hatte und die drei Hotels die auf hatten, praktisch leer waren. Leute, bleibt dieses Jahr zu Hause. Man sollte auf die Flugtickets schreiben: Reisen tötet. Und Bilder von Covid-Patienten auf Intensivstation drucken. Eure Kinder dürfen nicht zur Schule, aber in die Weltgeschichte zum Vergnügen das geht? Das ist abartig.

Asterix / Vor 7 Monaten

@ Cubay+Hagen: was wäre akzeptabel? Sollen den Uralubern ALLE Massnahmen erlassen werden, damit sie auch Urlaub von Corona haben? In den Urlaubsorten in Deutschland werden auch nicht die Massnahmen erlassen. Oder sollen zB das Maskentragen den Urlaubern erlassen werden? Macht man in Deutschland auch nicht. Corona hat die Bürger gespalten: Die, die daran glauben und die die nicht daran glauben und meist zu den Querdenkern tendieren. Bei einer Deutschlandweiten Umfrage, würde mittlerweile jeder 10ter Deutsche auf eine " Gegen Coronamassnahmendemo" gehen...wenn sie in der Nähe wäre. Jeder 5te versteht mitlerweile, warum die Gegener auf die Strasse gehen. Das ist wie die Sache mit Fridays for Future: man ist entweder dafür oder dagegen, ein zwischendrin gibt es nicht. Jede Seite verteidigt seine Meinung " bis aufs Blut". Jede Seite kann Experten nennen, die genau ins Meinungsbild passen. Da die Massnahmen in einen Land mehr, in den anderen Land etwas weniger sind, ist eigendlich eine Diskussion über Erlass ( oder, wie hier genannt Anreiz )von Massnahmen für die Touristen null und nichtig. Wenn eine breite Durchimpfung vorhanden ist, kann man das Thema noch mal anschneiden.

Josef / Vor 7 Monaten

Mehr Regeln sind das nicht ? Na gut, und wieviel bezahlt Mallorca jetzt einem Urlauber, wenn er unter diesen Bedingungen auf die Insel kommt?

Bluelion / Vor 7 Monaten

@hagen. Ich bin schon auf der Insel und freue mich, daß Sie nicht kommen.