So schlemmt es sich in Santa Catalina, dem "In"-Viertel von Palma de Mallorca

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In der Gastro-Meile Santa Catalina gibt es allerlei Köstlichkeiten zu entdecken. (Foto: Patricia Lozano)

In der Gastro-Meile Santa Catalina gibt es allerlei Köstlichkeiten zu entdecken. (Foto: Patricia Lozano)

Santa Catalina gilt aufgrund seines zahlreichen Gastronomieangebots als die Gourmetmeile der Inselhauptstadt. Sie befindet sich oberhalb des Hafenboulevards Paseo Marítimo und liegt nur wenige Gehminuten von Palmas Kathedrale La Seu und der ehemaligen Seehandelsbörse Lonja entfernt. Dort findet man alles was das kulinarische Herz begehrt: mexikanische, kreolische oder italienische Spezialitäten, spanische Tapas, asiatische und orientalische Köstlichkeiten.

Seit den Lockerungen der Corona-Restriktionen sind die Außenterrassen der Gastronomiebetriebe beinahe jeden Abend gut gefüllt. So dürfen Restaurants und Bars mittlerweile durchgehend bis nach Mitternacht geöffnet bleiben. Dennoch müssen weiterhin Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Im Carrer de Sant Magí fühlt es sich aber bereits wie vor Corona-Zeiten an. Sowohl Einheimische als auch Touristen genießen die Abendsonne bei einem kühlen Aperitif.

Auf der Terrasse des italienischen Restaurants „Ventuno” ist kein Platz mehr frei. Die Kellner laufen von Tisch zu Tisch, servieren Vorspeisenplatten mit Käse, Oliven und Serranoschinken oder Pizzen mit frischen Trüffeln. „Eine echte Spezialität des Hauses”, berichtet ein Gast.

Auch die Köche des mexikanischen Lokals „El Aquanauta” haben alle Hände voll zu tun. Auf der Straße duftet es nach frischen Tacos und Koriander. Strohsonnenschirme und die lateinamerikanische Musik im Hintergrund verbreiten Urlaubsstimmung.

Weiter oberhalb der Ausgehmeile, im Carrer d’Anníbal befindet sich das libanesische Restaurant „Rotana”. Der Kellner begrüßt einige Gäste auf Deutsch und nimmt die Bestellungen auf. Kurze Zeit später serviert er ihnen einen Vorspeisenteller aus Falafelbällchen, Hummus, Taboulé, Auberginencreme „Baba Ganoush” und landestypischer Backware. Wenige Meter weiter liegt die Markthalle von Santa Catalina. Dort sind einige Restaurants noch geschlossen.

Im Carrer de la Fàbrica hingegen hat fast jedes Restaurant wieder geöffnet. Auch hier sind die Außenterrassen gegen 20 Uhr abends gut besucht. In dem spanischen Lokal „Como me lo como” bereitet der Küchenchef landestypische Tapas vor: Von der Tortilla über Chorizo-Würstchen bis hin zu den klassischen grünen „Pimientos de Padrón” findet man auf der Speisekarte einige Schlemmereien. Langsam kehrt ein Stück Normalität nach Santa Catalina zurück.

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