Filmdreh vor Traumkulisse

Beliebte Schauspieler bei der Arbeit in "La Fortaleza"

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Dreharbeiten auf Mallorca.

Dreharbeiten auf Mallorca.

Foto: Foto: UH
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Direkt neben dem Militärgebiet, in luftiger Höhe oberhalb der Bucht von Port de Pollença gelegen, dürfte La Fortaleza nicht nur zu den exklusivsten, sondern auch sichersten Anwesen Mallorcas zählen. Aber nicht (nur) deshalb ist Regisseur Marc Rothemund, der hier mit bekannten deutschen Schauspielern seit einigen Wochen die Romantikkomödie "Da muss Mann durch" dreht, begeistert: "Der Ausblick ist so einmalig wie die ganze Location - wir fühlen uns geehrt, hier arbeiten zu dürfen." Dass sich das ganze Filmteam hier so wohlfühle, sagt er, liege auch an der Herzlichkeit, mit der man sie hier im Haus empfangen und umsorgt habe.

Und die Vielseitigkeit der Insel als Filmkulisse, so Marc Rothemund, sei ihm zuvor so deutlich nicht bewusst gewesen. "Wir haben uns auch per Helikopter ein Bild von der Vielfalt und Schönheit der Landschaft gemacht", sagt er und fügt scherzend hinzu: "Wenn meine Kontakte dafür ausreichen, werde ich mich schwer dafür einsetzen, dass hier auch der nächste ,Bond' gedreht wird."

Trotz der Traumkulisse: Die Dreharbeiten, oft bis zu 14 Stunden täglich, sind bei hochsommerlichen Temperaturen Knochenarbeit - unter der sengenden Sonne in den Mittagsstunden wie jetzt ist das Warten am Set nur unterm Regenschirm möglich. Gejammert wird aber nicht, lacht Schauspielerin Daniela Ziegler: "Man weiß ja, was auf einen zukommt - die Make-up-Artists haben vielleicht nur etwas mehr zu tun als sonst."

Daniela Ziegler ist die Insel inzwischen gut vertraut - wie auch vielen ihrer Kollegen. Protagonist Wotan Wilke Möhring hat hier nicht nur gedreht, sondern auch öfter Ferien gemacht: "Rund um Deià und Artà." In dieser "Urlaubsatmosphäre" zu arbeiten, mache - trotz des Pensums - einen "Heidenspaß": "Ich bin überzeugt, dass der Film ohne die Optik dieser Location nicht der geworden wäre, den wir nun erwarten können. Eine große Einladung für Mallorca - und die Kinobesucher, sich die Insel persönlich anzusehen."

Die Produktionsgesellschaft NFP hofft, mit dem zweiten Teil der Romantikkomödie - den ersten Teil "Mann tut was Mann kann" sahen rund 800.000 Kinobesucher - eine Million Zuschauer zu erreichen. Knapp sechs Millionen Euro werden als Produktionskosten veranschlagt - rund vier Millionen davon auf der Insel investiert. Produzent Alexander Thies freut sich, beim Pressetermin in La Fortaleza den Vizepräsidenten der Balearen, Antonio Goméz, begrüßen zu können, um ihm persönlich - in fließendem Spanisch - die Werbewirksamkeit einer solchen Produktion zu vermitteln: "Die Szenerie zusammen mit den Schauspielern entspricht genau der Ziel- und Altersgruppe, die sich die Inseltouristiker für Mallorca wünschen."

Obwohl nur ein Teil der Romanvorlage von Hans Rath auf Mallorca spielt, habe man sich entschieden, den ganzen Plot hier zu drehen - anfangs hätten allerdings auch andere Drehorte wie Italien zur Diskussion gestanden: "Vor allem wegen der finanziellen Förderungsmöglichkeiten dort."

Auch auf Mallorca habe die Regierung im Vorfeld der Produktion Vergünstigungen in Aussicht gestellt - durch Verzögerungen bei der Realisierung des neuen Mediengesetzes seien solche Zahlungen vorerst indes auf Eis gelegt worden. Das Gesetz soll nun endlich im September verabschiedet werden, betont auch Antonio Goméz bei seinem Set-Besuch. Im Zuge dessen wird auch die "Baleares Film Commission" ihre Arbeit wieder aufnehmen, so Pedro Barbadillo, der den Politiker beim Set-Besuch begleitet. Entscheidend sei, dass die Filmförderung dann im "Strategischen Sektor" im Bereich Wirtschaft angesiedelt sei, wo Ausgleichzahlungen für Filmproduktionen die notwendige legale Basis haben.

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