Es soll ein "magisches" Fest werden

Mallorca |
Junges Familienglück: Martina und Marcel Ndjeng mit ihren Söhnen Navin (l.) und Noa Anfang der Woche in Puerto Portals.

Junges Familienglück: Martina und Marcel Ndjeng mit ihren Söhnen Navin (l.) und Noa Anfang der Woche in Puerto Portals.

Marcel Ndjeng und seine Frau Martina feiern das Weihnachtsfest nicht nur erstmals auf Mallorca, sondern auch das erste Mal zu viert. Ihr eineinhalb Jahre alter Sohn Navin hat vor zwei Monaten Brüderchen Noa bekommen. "Dass wir Weihnachten nach Deutschland fahren, war kein Thema. Wir hätten nur eine Woche bleiben können und sofort nach dem Fest wieder auf die Insel gemusst. Das ist zu kurz und mit zwei Kindern einfach zu stressig", erzählt der Fußballprofi, der seit Mitte des Jahres für Drittligist Atlético Baleares kickt. In Deutschland hat der 34 Jahre alte Deutsch-Kameruner schon für Gladbach, den HSV, den FC Augsburg und Hertha BSC Berlin in der Bundesliga gespielt.

Auf einen Baum will die Familie in diesem Jahr verzichten. Nicht ganz freiwillig. Martina: "Navin ist in einem Alter, in dem er alles abräumt ..." Außerdem wolle die 30-Jährige "wenn schon Weihnachten, dann perfekt". Und das reichlich vorhandene Deko-Material lagert nun mal in Deutschland.

Marcel kommt noch nicht so recht in Weihnachtsstimmung. Das werde sich bis zum Fest noch ändern, aber: "Es ist hier schon anders. In Deutschland hat man die Kälte, es wird früher dunkel. Wir haben hier vor ein paar Tagen noch bei 18 Grad in der Sonne trainiert." Martina dagegen fehlt nichts. "Bei mir ist das von innen so ein Gefühl. Ich habe als Kind mit der Familie jedes Jahr ganz groß gefeiert. Das war immer so magisch. Das möchte ich auch gerne für die Kinder." Ein wenig weihnachtlich dekoriert ist die Wohnung in Santa Ponça trotz des Baumverzichts. Mit gesammelten Tannenzapfen, Zweigen, roten Kerzen. Navin hat einen Adventskalender. "Es läuft auch Weihnachtsmusik und ich singe mit ihm", so Martina.

In der Kindheit kam am Heiligen Abend bei Martina Karpfen auf den Tisch, bei Marcel Ente. In diesem Jahr bleibt die heimische Küche kalt. "Wir besuchen den Weihnachtsgottesdienst in der Kathedrale, haben dann einen Tisch reserviert in einem Restaurant am Hafen. Dann gehen wir vielleicht noch etwas spazieren. Spät wird es bei uns schon wegen der Kinder sicher nicht."

(Weitere Berichte über Neu-Residenten und ihr erstes Weihnachten auf der Insel lesen Sie in der jüngsten MM-Ausgabe (52/2016), erhältlich am Kiosk auf Mallorca, sowie an den Bahnhöfen und Flughäfen in Deutschland; oder auf E-Paper.)

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Seher / Hace over 2 years

Dieser Artikel ist ungefähr so einzureihen wie eine Meldung von Fahrrad, welches in China umgefallen ist.

Lothar / Hace over 2 years

lese gar nichts von Bescherung... ist aber gut, d.wir das nun alle wissen, kein Baum.. na so was

Russisch-Kongolaner / Hace over 2 years

Was bitte soll ein "Deutsch-Kameruner" darstellen?