Knoblauchzehen, Muscheln, Magnolienblätter: Der Schmuck von Keef Palas greift auf, was die Natur hergibt. Das Unternehmen der Designerinnen Eugenia Oliva und Claire O'Keefe feierte kürzlich in Valldemossa einjähriges Bestehen.

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Edelmetalle und -steine sucht man bei Keef Palas vergebens. Vielmehr hängen sich die Kundinnen Naturmaterialien ans Ohr. "Unser Schmuck ist gemacht, um sich daran zu erfreuen und nicht, um ihn zu besitzen", erklären die Designerinnen. Die verwendeten Blüten beispielsweise würden sich entwickeln und vertrocknen. So eine Metamorphose gebe es bei anderem Schmuck nicht. Zudem wenden sich die Designerinnen an eine bestimmte Zielgruppe: Die Geschmeide sind für die "neuen Armen" gemacht. "Unsere Freunde können sich nichts leisten, was es auf dem Luxusmarkt zu kaufen gibt", erklären die Designerinnen. "Deshalb kreieren wir unseren eigenen Schmuck."

Die Entwürfe fanden in der internationalen Presse großen Anklang. So berichteten bereits die spanische und italienische Modezeitschrift "Vogue" sowie das australische Magazin "Russh Magazine" über Keef Palas. (cls)