TV-Tipp: Die Reihe "Flüsse des Lichts"

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Malerische Städte wie Montoro, die das Flussufer des Guadalquivir säumen, sind bereits seit der Antike bewohnt.

Malerische Städte wie Montoro, die das Flussufer des Guadalquivir säumen, sind bereits seit der Antike bewohnt.

Foto: Arte

Bei Arte läuft von Montag, 25. Februar, bis Freitag, 1. März, jeweils um 18.35 Uhr die Reihe „Flüsse des Lichts”, die sich mit Wasserwegen auf der iberischen Halbinsel beschäftigt, als Erstausstrahlung.

Die fünfteilige Dokumentationsreihe nimmt den Zuschauer mit ins unbekannte Spanien und Portugal zu den fünf größten Flüssen der Iberischen Halbinsel, wo Gestern und Heute eine faszinierende Mischung eingehen.

Montag: Duero. Seinen Ursprung hat der Duero, in Portugal Douro genannt, in der spanischen Provinz Soria. Mit einer Länge von 897 Kilometern ist er der drittlängste Fluss der Halbinsel. Auf seinem Weg nach Portugal, wo er in Porto in den Atlantischen Ozean mündet, passiert er romantische Felsennester und historische Handelsstädte.

Dienstag: Guadiana. Der Guadiana kann zweifelsohne als rätselhaft bezeichnet werden; taucht er doch manchmal als See auf, um an anderer Stelle unvermittelt im porösen Kalkuntergrund zu verschwinden. Dass der Guadiana über gewisse Strecken nur unterirdisch fließt, hat zur Folge, dass seine Länge von zirka 745 Kilometern selbst im Zeitalter der Satellitenmessungen nur mit „ungefähr” angegeben werden kann.

Mittwoch: Tajo. Von seiner Quelle ist es nicht weit bis zum Mittelmeer, doch das Küstengebirge zwingt den Tajo (in Portugal Tejo) in Richtung Westen bis zum fernen Atlantik. Mit 1007 Kilometern ist er der längste Fluss der Iberischen Halbinsel.

Donnerstag: Ebro. Der Ebro ist mit 910 Kilometern Länge der zweitlängste Fluss der Iberischen Halbinsel. Um zum Mittelmeer zu gelangen, muss der Strom einen beachtlichen Umweg zurücklegen. Das Privileg der Mündung in die Biskaya bleibt dem Ebro verwehrt. Er entspringt im kantabrischen Küstengebirge nahe dem Atlantik und damit auf der falschen Seite der Berge, was ihn auf seinem Weg zum Mittelmeer zum erwähnten Umweg zwingt.

Freitag: Guadalquivir. Der Guadalquivir ist so etwas wie die Lebensader Andalusiens. Von seiner Quelle im wildromantischen Cazorla-Gebirge fließt er durch endlose Olivenplantagen und sichert deren Bewässerung. Er ist mit 657 Kilometern Länge die Nummer fünf.

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