TV-Tipp: Auf Mallorca Abschied von der Tochter nehmen

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Verstehen sich gut: Agnes Berg (Ruth Maria Kubitschek) und Richard Gutmann (Charles Brauer).

Verstehen sich gut: Agnes Berg (Ruth Maria Kubitschek) und Richard Gutmann (Charles Brauer).

Foto: BR

Das Mallorca-Drama „Im Fluss des Lebens” aus dem Jahr 2011 ist am Samstag, 2. November, ab 10.30 Uhr im BR zu sehen.

Und darum geht es in dem Film: Die Berliner Schriftstellerin Agnes Berg (Ruth Maria Kubitschek) erhält einen Literaturpreis für ihren neuen Roman, in dem sie einfühlsam über das Sterben schreibt. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ihre Tochter Johanna, die sich mit ihrem spanischen Ehemann und zwei Kindern in der Wahlheimat Mallorca angesiedelt hat, kommt bei einem Autounfall ums Leben. Agnes ist erschüttert, denn der schmerzliche Streit, der Mutter und Tochter seit 15 Jahren entzweit hatte, lässt sich nun nicht mehr beilegen.

Mit ihrer besten Freundin Katharina (Katerina Jacob) reist Agnes nach Mallorca, wo die beiden ein frostiger Empfang erwartet. Die Enkel Natascha (Magali Greif) und Enrico (Kristo Ferkic) haben ihre deutsche Großmutter noch nie gesehen und reagieren abweisend.

Auch Haushälterin Inez (Marijam Agischewa), Gärtner Pablo (Oscar Ortega Sánchez) und Maria (Ellen Schwiers), die spanische Mutter ihres Schwiegersohns, lassen Agnes spüren, dass sie nicht willkommen ist.

Allein Katharina und Richard Gutmann (Charles Brauer), Anwalt und langjähriger Freund der Familie, machen ihr Mut. Schritt für Schritt gewinnt Agnes das Vertrauen der beiden Enkel, die ihre Oma bald ins Herz schließen.

Doch unvermittelt erscheint Agnes’ Verleger mit einer vermeintlich guten Nachricht: Ein amerikanischer Medienkonzern will ihre Bücher vermarkten und lädt die deutsche Autorin zu einer mehrmonatigen Lesereise ein. Agnes steht vor einer schweren Entscheidung.

Mit Richard fährt sie zudem an die Unfallstelle und lässt sich den Hergang erklären, der aber weitestgehend im Dunkeln liegt. Sie vertraut dem Rechtsanwalt auch an, wie es zum Zerwürfnis mit ihrer Tochter kam.

Wolf Gremm inszenierte die Familiengeschichte nach einem Roman von Ruth Maria Kubitschek, die auch die Hauptrolle übernahm. Nach „Das Wunder der Liebe” und „Der indische Ring” verkörpert Kubitschek erneut eine von ihr selbst erdachte, starke Frauenfigur. Gremm („Wer zu lieben wagt”) drehte nach „Tödliches Rendezvous – Die Spur führt nach Palma” (2002) zum zweiten Mal auf der sonnigen Ferieninsel Mallorca.

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