Peter Maffay blickt in Interview auf Karriere zurück

| |
Peter Maffay im Jahr 2014 auf Mallorca.

Peter Maffay im Jahr 2014 auf Mallorca.

Foto: Nils Müller

Der seit Jahrzehnten mit Mallorca verbundene Sänger Peter Maffay hat zum Jahreswechsel in einem interview auf seine lange Karriere zurückgeblickt und sich über seinen Charakter geäußert. "Ich habe Leute links und rechts von mir getroffen, die doppelt so viel Talent hatten wie ich", so der 70-Jährige zur Kölner Zeitung "Express". "Sie konnten besser singen, Gitarre spielen, waren bessere Musiker. Bei mir kamen andere Faktoren hinzu: Sportlicher Ehrgeiz bis hin zur Eitelkeit, ein bisschen Wadenbeißer-Mentalität. Und ich habe schnell kapiert, dass nicht der Sprint, sondern der Marathon die richtige Disziplin für mich ist."

Maffay bezeichnete sich in dem Gespräch als ewiges Kind. "'Ich wollte nie erwachsen sein'. Wenn eines Tages eine Definition für mich gebraucht wird, bitte dieser Satz. Ich möchte bis zu meinem Ende eine kindliche Attitüde bewahren. Sich ein bisschen den Sandkasten im Kopf zu erhalten – das ist eine schöne Qualität im Leben."

Auf die zahlreichen Parodisten angesprochen, die sich an ihm abarbeiten, äußerte sich Maffay mit selbstkritischem Tiefgang: "Wenn mich jemand durch den Kakao gezogen hat, habe ich mir das angehört, mir überlegt, warum sagt er das, und daraus gelernt." An ein Ende seiner Karriere und eine Abschiedstournee denke er nicht.

Peter Maffay lebte in den vergangenen Jahren immer wieder auf einer Finca bei Pollença. Seine Herbstfeste wurden unter Residenten legendär. (it)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

petkett / Vor 3 Monaten

Mein Ding war und ist Peter Maffay nicht, aber Hut ab für das was er geschaffen hat und für sein Soziales denken und handeln. Nur der Umgang mit seiner Frau gibt mir zu denken, das war nicht schön im Geiz auseinander zu gehen.