Übergewicht wird zum Problem auf Mallorca

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Die Mittelmeerdiät kann helfen, Pfunde loszuwerden.

Die Mittelmeerdiät kann helfen, Pfunde loszuwerden.

Foto: Archiv UH

Obwohl die Inselbewohner spanienweit die schlanksten Menschen sind, wird auch auf Mallorca die Bevölkerung immer dicker und dicker. Zehn Prozent der Insulaner leiden unter Adipositas, 30 Prozent sind übergewichtig. Das gab die spanische Gesellschaft für Ernährung bekannt.

Pep Tur, Professor für Psychologie an der Balearen-Universität, sagt, dass gerade die ärmeren Bevölkerungsschichten von Übergewicht betroffen seien. "Denn günstiges, schnelles Essen ist oftmals reich an Fetten und Kohlehydraten, aber nährstoffarm." Oftmals fehle es an Ressourcen sowie dem Wissen, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt.

Tur empfiehlt, tägliche Bewegung – das heißt auch, die Treppe anstatt den Aufzug zu benutzen – sowie sich bei den Mahlzeiten nicht vollzustopfen. Die Mittelmeer-Diät sei eine gute Möglichkeit, des Übergewichts Herr zu werden, allerdings ernähren sich nur die Hälfte der Mallorquiner danach. (cls)

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Hajo Hajo / Vor 9 Tage

Ich habe die Zeit des sogenannten Aufbaues und des Wirtschaftswunders mit gemacht. Ich kann mich nicht erinnern diese Massen an übergewichtigen Menschen gesehen zu haben wie heute. Das lag wohl einfach an der Art und Menge des zur Vfgg. stehenden Nahrungsangebotes. Aber auch an der Schwere und Dauer der Arbeit. Man musste sogar Samstag arbeiten. Diese Schufterei war elendig.

Alle diese Menschen müssen sich heute von den Nachkommen als """Alte""" Umweltsau" Diskriminieren lassen? Da platzt mir der Kragen. Von diesen völlig ungebildeten und desorientierten, von Hintermännern mißbrauchten Gretels mal ganz abgesehen...

Eines gebe ich zu. = Die Eltern verdienen die Kinder die sie haben.Punkt ! Wie der Herr so's G'scherr. Die Denke der Alten, unsere Kinder sollen es mal besser haben, ging voll in die Hose.

Hajo Hajo / Vor 9 Tage

Jetzt mal langsam Herr Professort. Sie haben in vielem recht.

Aber Adipositas ist nicht angeboren. Angeboren ist dass es gute und schlechte sogen. "Kostverwerter" gibt. Und was und wieviel jemand isst kann dazu führen, dass der eine trotz gleicher Menge nichts zunimmt und der andere schon. Fettleibigkeit ist als die Folge von Übermässigkeit und weiterer Begleiterscheinungen. z.B. wenn jemand Sorgen oder andere Probleme mit Genuss kompensiert. Die einen Essen, die anderen Rauchen und andere Trinken. Vieles ist auch Sex-Ersatz.

Google = Der moderne Lebensstil fördert Adipositas: Überernährung und Bewegungsmangel verzahnen sich ungünstig und treiben das Körpergewicht in die Höhe.

DAG sagt auszugsweise = "Hirnforscher entschlüsseln, wie Fettleibigkeit im Kopf entsteht - ausgelöst durch Stress und ...........""

Fazit = Das Schlagwort "Adipositas" ist dann Entschuldigung für sein Fehlverhalten. Ich kann ja nix machen, ich bin ja Krank. (das freut die Pharmaindustrie). Stimmt, aber ganz anders. Die Krankheit besteht im Kopf. Schlimm ist schon Kinder mit Genuss zu beruhigen damit man seine Ruhe hat. Das rächt sich später bei McDonalds.