Jecken sollen Lizenzgeld für Ballermann-Party zahlen

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Da kann man nur eines sagen: Helau!

Da kann man nur eines sagen: Helau!

Foto: Wikipedia

Karnevalisten im westfälischen Warendorf haben nicht schlecht gestaunt, als sie aufgefordert wurden, für eine für den 1. Februar angekündigte "Ballermann-Party" im Kolpinghaus der Gemeinde Lizenzgebühren zu zahlen. Das meldete die Zeitung "Die Glocke" am Dienstag.

Eine A. Engelhardt Markenkonzepte GmbH mit Sitz in der niedersächsischen Gemeinde Scholen habe mehrere Hundert Euro eingefordert, so das Blatt. Die beiden Unternehmer André und Annette Engelhardt haben dem Bericht zufolge kurioserweise die Markenrechte für den "Ballermann" auf Mallorca inne.

Wer also etwa Veranstaltungen oder Produkte mit dem Begriff „Ballermann“ bewirbt, läuft Gefahr, Post von den Engelhardts zu erhalten. (it)

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Kommentar

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Majorcus / Vor etwa 1 Jahr

@HajoMajo: Ballermann ist als Eigenname eine weitgreifende Marke mit sehr vielen Einsatzbereichen, die EU-weit geschützt ist. Oberbayern dagegen ist nicht als Marke schützbar.

Hajo Hajo / Vor etwa 1 Jahr

So ein Schwachsinn. In DE gabs auch mal so was. Ü30-Party wäre geschützt. Es hiess dann einfach Ü40 oder Ü31. Haha.

Frage ist, ob der Namensschutz National oder International nach EU-Recht besteht? Wenn nicht international, hat er keine Rechte auf der Insel. Ballermann ist auch kein Ortsname. Ballermann gibts auch im Ruhrpott und Oberbayern in Düsseldorf als Gaststätte/Disco.

Majorus / Vor etwa 1 Jahr

So funktioniert Markenrecht eben - auch wenn es nicht jeder versteht.

Thomas Berthold / Vor etwa 1 Jahr

Klar. Der Name Ballermann ist geschützt. Schade das ich nicht auf die Idee kam