Melanie Müller vor der Corona-Pandemie in einer ihrer Wurstbuden. | Mallorca Magazin

Nach dem Hitlergruß-Skandal bei einem Konzert in Leipzig meiden Urlauber offenbar die beiden Wurstbuden der Mallorca-Sängerin an der Playa de Palma und in Peguera. Mehrere deutsche und Schweizer Boulevardmedien meldeten am Montag, dass die Gastbetriebe zwar geöffnet hätten, es dort jedoch trotz besten Wetters so gut wie keine Gäste hinziehe.

Für Melanie Müller könnte diese Entwicklung finanzielle Probleme bringen. Die Sängerin war nach dem Eklat zu Konzertabsagen gezwungen, womit Einnahmen wegbrechen. Kleinere Auftritte soll sie danach aber wieder absolviert haben. Mit den zwei Grillständen wollte sich die Sängerin einst ein zweites Standbein schaffen.

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Grund für die offensichtlich neue Distanz der Menschen zu der Sängerin ist ein Video von einem Auftritt in Leipzig, das im September von der Bild-Zeitung veröffentlicht wurde. Darauf ist zu sehen, wie Müller vor vermeintlich rechtsradikalen Fans mehrfach den gestreckten Arm in die Luft reckt – eine Geste, die als Hitlergruß ausgelegt werden kann.

Noch am Tag zuvor war ans Tageslicht gekommen, dass es auf dem Konzert zu einem Eklat gekommen war, nachdem mehrere Fans "Sieg Heil" riefen und den Arm zum Hitlergruß reckten. Müller äußerte nach dem Konzert, sie distanziere sich davon und sagte ein Folgekonzert in Dresden vorsorglich ab. Einen Tag später sah sich die Sängerin dann selbst mit den Nazi-Vorwürfen konfrontiert.

Für Melanie Müller könnte diese Entwicklung auch finanziell problematisch sein. Die Sängerin war nach dem Eklat zu Konzertabsagen gezwungen, womit Einnahmen wegbrechen. Kleinere Auftritte soll sie danach aber wieder absolviert haben. Mit den zwei Grillständen wollte sich die Sängerin ein zweites Standbein schaffen.