Urdangarin im Jahr 2016 vo einem Gericht in Palma. | Ultima Hora

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Die einstmals glücklich zusammen lebenden Eheleute Cristina de Borbón und Iñaki Urdangarin streiten sich vor einem Gericht in Palma de Mallorca um einen höheren Geldbetrag. Es geht laut der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora um 68.000 Euro, die nach dem Korruptionsprozess vor vielen Jahren noch nicht eindeutig einer Person zugeordnet wurden.

Urdangarin und die Tochter von König Juan Carlos I. sind seit 1997 verheiratet. Damals bekam Cristina von ihrem Vater den Titel "Herzogin von Palma" zugeteilt. Der ehemalige Basketballstar Urdangarin war allgemein als "Herzog von Palma" bekannt. Die heutige Rambla in Palma hieß Rambla dels Ducs de Palma. 2015 entzog König Felipe VI. im Zuge der Korruptionsaffäre den Titel.

Urdangarin war im Februar 2017 von einem Gericht in Palma wegen Veruntreuung von sechs Millionen Euro Steuergeldern sowie wegen Geldwäsche, Urkundenfälschung und Betrugs zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Anfang März des laufenden Jahres wurde er gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Cristina und Urdangarin leben seit geraumer Zeit getrennt – er in Spanien und sie samt Nachwuchs in Genf. Der Grund ist eine außereheliche Beziehung des Ex-Sportlers. Spanische People-Medien beschrieben die Frau als Kollegin aus der Consultingfirma, in der Urdangarin seit knapp zwei Jahren arbeitet. Diese sei verheiratet und habe zwei Kinder.