Deutsche Insel-Makler gründen erstmals Verband

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Wohnungsbesichtigung durch Kunden.

Wohnungsbesichtigung durch Kunden.

Foto: Ultima Hora

Im Luxussegment aktive Makler haben auf den Balearen erstmals einen eigenen Interessenverband gegründet. Hintergrund ist laut Medienberichten das Ansinnen der Landes-Regierung, die chaotischen Zustände in diesem Gewerbe zu beenden und eine Regulierung zu forcieren. Der neue Verband heißt "Asociación Balear Inmobiliaria Nacional e Internacional" (Abini).

14 Unternehmen haben die Gründung herbeigeführt, darunter auch namhafte deutsche Firmen wie Engel & Völkers, Minkner und Porta Mallorquina. Auch die britischen Kollegen von Sotheby's Mallorca und spanische Unternehmen gehören jetzt zu Abini.

Wie aus Kreisen der dort vertretenen Firmen verlautete, will man das Gesetzgebungsverfahren abwarten, um zu entscheiden, ob man Kritik oder nicht anbringt. Man wolle als geschlossene Vertretung gegenüber der Regierung auftreten. Das geplante Register für alle auf den Balearen tätigen Makler unterstütze man vollauf.

Deutsche Makler befänden sich nicht in schon lange bestehenden spanischen Verbänden, hieß es weiter. Es habe bislang wenig Berührungspunkte gegeben. Unter anderem sei man in ganz anderen Regionen der Inseln tätig als die hiesigen Kollegen.

Die Balearen-Regierung will mit einem Maßnahmenpaket den entfesselten Zuständen auf dem balearischen Makler-Markt entgegentreten. Zwar ist schon einiges bekannt, aber noch nicht alles (it)

Kommentar

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Gregor / Vor 12 Tage

Leider ist ein Part der Makler dabei, die leider eine Immobilie mit unzumutbaren Zustände vermietete. Nach der Regenzeit alles verschimmelt, Wasser lief an Wänden und Fenstern,Türen herab. Trotz Wissen darüber, als wir auszogen, legten wir ein Gutachten vor, und die nächsten unwissenden Mieter zogen ein. Hauptsache der Rubel rollt bei Maklern und den Besitzern, die ihre Bausünden teuer vermarkten. Mittlerweile ist es egal wer sich mit wem verbindet, ich glaube Maklern generell nicht mehr das DER DIE DAS.

Paula / Vor 17 Tage

es lebe die Freiheit bei Tätigkeit und Arbeitseinsatz, natürlich bei vollem Gehalt und Sozialleistungen!

EinEhemaliger / Vor 18 Tage

Und um was wollen sich die Herrschaften dieser Clique kümmern? Um den Erhalt ihrer Pfründe zu schützen oder um ein ehrliches Miteinander zu finden, damit "Freie Mitarbeiter" Angestellte laut Gesetz werden und deren Scheinselbstständigkeit ein Ende findet indem endlich, wie in anderen Branchen, Sozial- und Rentenbeiträge von den Arbeitgebern korrekt abgeführt werden? Sicher nicht...