Bauvorhaben auf "Suelo rústico" auf Mallorca sollen erschwert werden

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Im Bau befindliche Wohnanlage auf Mallorca.

Im Bau befindliche Wohnanlage auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Die aus Linksparteien zusammengesetzte Regionalregierung von Mallorca und den Nachbarinseln will die Konstruktion von Gebäuden auf sogenanntem "Suelo rústico" (ländlicher Grund) erheblich erschweren. Ein entsprechendes Dekret ist nach am Freitag veröffentlichten Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" bereits in Arbeit.

Das Gebäudevolumen darf demnach nur noch 900 statt bisher 1500 Kubikmetern betragen, so dass künftige Bauten mit angrenzenden Gärten sehr viel kleiner ausfallen werden. Das bedeutet, dass auf einer Parzelle von zwei "cuarteradas" (eine mallorquinische cuarterada entspricht rund 7100 Quadratmeter) ein Haus von höchstens 210 Quadratmeter Fläche gebaut werden darf.

Eines der weiteren Ziele ist, auf bestimmten Arealen in der Nähe von Ortschaften wie etwa Campos gar keine Bauvorhaben mehr zu genehmigen. (it)

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Majorcus / Vor 10 Tage

Verpflichtende Solarmodule wären alternativlos!

frank / Vor 10 Tage

Genau @ metti.Aber man kann mit Klagen einiges bewirken.Ist halt anders wie auf Mallorca.Hier ist die allgemeine Einstellung : Es ist halt so, weil es halt so ist.Und wer genervt/gefrustet oder depri ist, raucht sich wieder ein Lachen ins Gesicht.Die Beliebtheit der mallorq.Bevölkerung ist spanienweit, genauso wie das allgemeine Schul-Bildungssystem mal ganz am Ende sämtlicher Statistiken.Und das sind span.Statistiken!Und sollte das Dein neuer Freund @ majorcus wieder in Frage stellen oder die Aussage hier belegt haben möchte , kann er sich gerne ans MM wenden.Der Artikel stand hier !

MM-Team / Vor 11 Tage

Kubikmeter statt Quadratmeter. Wir haben den Fehler in der Meldung korrigiert und bitten um Entschuldigung. Ihr MM-Team

sven / Vor 12 Tage

Fassen wir mal zusammen: es gibt Ende Mai immer noch nicht mal ansatzweise ein Konzept für den Tourismus (ausser, dass die Italiener Idioten sind). Für die Feriemvermietung sowieso nicht, das wäre zuviel verlangt. Nun wird die Bauindustrie torpediert, und massenweise Grundstückseigner defacto enteignet.

Dem gegenüber dürfen die Hotels 15% ihre Fläche erhöhen, ohne red tape. Ernsthaft: welches Hotel macht das kurz vor Saisonbeginn, und vor allem ohne Einnahmen? Ist also nur ein politisches Holzpferd.

Hotels zu Sozialwohnungen umfunktionieren: naiv ist hier wohl das falsche Wort.

Metti / Vor 12 Tage

Ros: arroganter gehts nimmer. frankimallorca: genau Klagewelle über Klagewelle, man siehst ja wie ihr das in Deutschland macht. Klagen ist euer liebstes Hobby

sven / Vor 12 Tage

Erinnert mich stark an unsere Vermietlizenz-Geschichte: wir hatten ein Grundstück gekauft, eine Baugenehmigung beantragt und bekommen, und die Finanzierung durchkalkuliert mit Mieteinnahmen durch die saisonale Ferienvermietung. Uns also erheblich aus dem Fenster gehängt. Kaum waren wir mit dem Rohbau fertig hiess es - von heute auf morgen - das es keine Lizenzen für Neubauten für die ersten 5 Jahre gibt. Ohne Vorankündigung oder Rückwirkung. Entsprechende Nachfragen wurden mit dem üblichen Schulterzucken gewürdigt, Pech gehabt, hombe.

So spielt mann mit den Existenzen von Menschen (die ein Wahnsinnsgeld für diverse Steuern für das Projekt bezahlt haben)!

Wie soll mann bei solch einer politischen Willkür planen; ähnlich wird es nun Grundstücksbesitzern gehen, die noch nicht angefangen haben zu bauen....

Pech gehabt, hombre.

rolhoc / Vor 13 Tage

Ich glaube, dass in der nächsten Zeit kein großer Bedarf an Neubauten besteht. Bestehende Neubauten finden schon seit längerem keine Käufer. Hinzu kommen eine Unmenge an gebrauchten Häusern, die besonders nach Corona noch schwerer zu verkaufen sind. Viele Objekte stehen schon seit Jahren im Verkaufsportal. Bei den Preisen sehe ich noch keinen Trend nach unten. Wahrscheinlich sind alle noch in einer Abwartehaltung. Es werden in der nächsten Zeit zwangsläufig noch viele Immobilien zum Verkauf dazukommen. Einen Kaufanreiz kann es nur über den Preis geben. Da müssen die Preisabschläge schon sehr hoch ausfallen (größer 40%). Der Preis entsteht eben durch Angebot und Nachfrage. Wer diesen Preisabschlag nicht akzeptieren will/kann, der muß eben auf bessere Zeiten hoffen. Den heutigen Preis auszusitzen wird nichts bringen.

FrankyMallorca / Vor 13 Tage

Wieder typusch Mallorca! Die Maßnahmen als solche sind grundsätzlich richtig, aber ein Gesetz mit sofortiger Wirkung ohne Übergangsfristen und Entschädigungsregeln ist eine Enteignung der Grundstückseigentümer! Die Klagewelle wird mal wieder nicht beherrschbar und was dabei hetaus kommen wird ist auch klar! Avanti Dilletanti!!

ros / Vor 13 Tage

Diese Deppen, die Mallorca regieren, schaffen es wirklich, Investoren aus dem Land zu treiben. Kalkül; Begrenzung der Nutzfläche, erlaubt dann mehr Baugrund zur Verfügung zu haben??

Metti / Vor 13 Tage

Eure Übersetzungen von der Ultima Hora sind käse. Es geht da nicht um QUADRATMETER sondern um KUBIKMETER: Das maximale Volumen des gesamten Gebäudes in jeder Kategorie von rustikalem Land liegt zwischen 1.500 und 900 Kubikmetern. Quadratmeter macht da überhaupt keinen Sinn. Alleine schon 900m2 bebaute Fläche...oder die zu bebauende Fläche, da liegen wir momentan bei 14.000m2 als Minimum. Am besten Artikel steichen oder neu übersetzen...