Während in manchen Mallorca-Gemeinden die Immobilienpreise sinken, klettern sie anderswo weiter. | Archiv

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Die Verkaufspreise für kleinere Immobilien auf Mallorca sind aufgrund der Coronakrise in manchen Ortschaften drastisch gesunken und liegen bis zu 16 Prozent unter dem Vorjahresniveau, anderswo hingegen gab es Teuerungen von bis zu fast 24 Prozent. Das meldet die MM-Schwesterzeitung „Ultima Hora” unter Berufung auf das Immobilienportal „Idealista”. Auf einzelne Gemeinden bezogen sieht die Plattform ein Minus von 16,5 Prozent zum Beispiel in Cala Rajada sowie ebenfalls signifikante Preisminderungen in Sant Joan und Sant Llorenç (jeweils minus 12 Prozent), Artà (-14), Canyamel (-8) und Son Servera (-12).

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Demgegenüber stehen jedoch deutliche Steigerungen der Immobilienpreise in Sóller (plus 15,6 Prozent), Valldemossa (+17,5), Campos (+13,9), Cala Millor (+10,3) oder Porreres (+15,2). Besonders stark fiel der Anstieg in Palma aus, wo die Preise derzeit 21 Prozent höher liegen als noch im Vorjahr. Rekordhalter in diesem Jahr ist Vilafranca mit einer Preissteigerung von 23,7 Prozent.

Die Plattform Idealista hat für die Studie die Daten von mehr als 25.000 aktuellen Verkaufsanzeigen für Immobilien auf der Insel ausgewertet. Auf dem Online-Portal werden vor allem kleinere Objekte und Wohnungen angeboten. (cze)