Trotz Fristablauf: Illegale Apartments in Cala Llamp noch immer nicht abgerissen

| | Mallorca |
Die Tage dieser Gebäude sind gezählt.

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Foto: Ultima Hora

Ungeachtet einer bereits Ende März abgelaufenen Frist sind mehrere illegale Apartmentblöcke in Cala Llamp im Südwesten von Mallorca noch immer nicht abgerissen worden. Laut einem Vertrag mit einem Abrissunternehmen hätten die Arbeiten im Auftrag der zuständigen Gemeinde Andratx bereits am 1. April beginnen müssen.

Laut der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora will Bürgermeister Joan Manera aber sicherheitshalber noch abwarten, bis das zuständige Gericht grünes Licht gibt.

Die Häuser waren 2005 unter dem damaligen Bürgermeister Eugenio Hidalgo gebaut worden. Damals klagte die Umweltorganisation GOB als Erste gegen den Komplex. Das Grundstück war kein Bauland gewesen. (it)

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Hajo Hajo / Vor 5 Tage

Christel von der Post@ Ein Angebot entspricht immer der Nachfrage. Also wenn man dort Sozialwohnung baut dann kommt auch der Supermarkt und Kindergarten von allein. Und der Schulbus dazu.

Die Leute von der GOB sollte man für die Abrisskosten zur Kasse bitten und auch als Strafe für die gewaltigen Umweltschäden die durch den Abriss verursacht werden. Dreck, Lärm, Staub. Dazu Dieselabgase der Bagger, Planierraupen und LKW etc. Unfassbarer Wahnsinn.

rocco / Vor 7 Tage

Wirklich schade um diese Häuser, in die ja auch boat-people untergebracht werden könnten.

Christel von der Post / Vor 9 Tage

Soweit ich weiß, lag damals eine Baugenehmigung vor, die der damalige Bürgermeister Eugenio Hidalgo allerdings unrechtmäßig erteilt hatte. Die Eigentümer, die laut einigen hier jetzt enteignet werden sollen, sind doch eher selbst die Leidtragenden. Aber klar, die bösen reichen Leute mal wieder! Währenddessen Hidalgo nach seiner Freilassung mindestens eine Villa mit Hafenblick in Port Andratx verkauft hat, die für 3,9 Mio angeboten wurde (Verkaufspreis ist mir unbekannt). Dazu nebenan einen Block mit Wohnungen hochgezogen. Ob er sich heute an den Abrisskosten beteiligen muss, ist mir unbekannt...würde allerdings nicht sehr viel darauf wetten. Aber klar, Sozialwohnungen in der Cala Llamp...kein ÖPNV oder Supermarkt weit und breit, keine Schulen und Kindergärten...da will doch keiner wohnen, der sich nicht mal ein Taxi leisten kann.

petkett / Vor 9 Tage

Eine Schande solch schöne Häuser ab zu reißen. Ist Wohnraum vernichten nicht eine Straftat?

wala / Vor 9 Tage

@Don Miguel

Das wollen Sie ja nicht in Ihrer Nachbarschaft haben, oder?

Peinlich Ihr Kommentar.

M / Vor 10 Tage

"Enteignen und Sozialwohnungen draus machen." das ist die Lösung! Die Insel gehört den menschen, nicht den next-door-millionaries ...

Don Miguel / Vor 10 Tage

Illegal bleibt illegal, also abreißen. Sozialwohnungen daraus machen? In Cala Llamp? Das ist nicht gerade die billigste Ecke auf der Insel. Diejenigen, die Millionen für Villen in der Nachbarschaft ausgegeben haben, würden sich bedanken, wenn auf einmal die Unterschicht nebenan wohnt.

Hajo Hajo / Vor 11 Tage

Gut so, jemand muss doch den Irssin verhindern bei der Wohnungsmisere. Enteignen und Sozialwohnungen draus machen.

Man stelle sich mal vor, was der Abriss plus Renaturierung kosten würde? Selbst die Kanalisation und Stromversorgung müssen sie wieder ausgraben und auch die Strassen und Wege wegreissen und die Strassenbeleuchtung demontieren. Und wohin dann mit den Tonnen Abbruch und Schrott?

Alles nur damit der Amtsschimmel wiehern kann? Ich dachte immer Schilda sei nur ein Märchen?

wala / Vor 11 Tage

Auf Mallorca fehlen doch wohl Wohnungen ohne Ende. Warum nicht in Sozialwohnungen umwandeln! GOB genauso ein schlimmer Verein wie BUND in Deutschland.