Preisnachlässe von 50 Prozent bei Ladenmieten in Palma

| | Palma, Mallorca |
Auf der Suche nach Mietern: Im Zentrum von Palma de Mallorca sind verstärkt geschlossene Läden und Geschäfte zu finden.

Auf der Suche nach Mietern: Im Zentrum von Palma de Mallorca sind verstärkt geschlossene Läden und Geschäfte zu finden.

Foto: Pilar Pellicer

Die Wirtschaftskrise infolge der Corona-Pandemie auf Mallorca lässt die Mieten für Geschäfte und Lokale im Zentrum von Palma teils deutlich in die Tiefe rauschen. Mitunter werden bei Neuverträgen Nachlässe von bis zu 50 Prozent und mehr registriert, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Sonntag unter Berufung auf das Maklerunternehmen Gesmorent. Gleichwohl erweise es sich als schwierig, neue Mieter zu finden.

Ein Beispiel: Allein in der beliebten Fußgänger- und Einkaufsstraße Sant Miquel in Palmas Altstadt seien 15 Ladenlokale zu finden, an denen Schilder wie "Zu vermieten" oder "Zu verkaufen" hängen. Auch in den Einkaufs- und Geschäftsstraßen wie dem Carrar Unió oder der Jaume III sei Angebot vorhanden.

Wie der Gesmorent-Manager Chechu Osinalde berichtet, gibt es in der Sant-Miquel-Straße Einzelfälle, in denen die Ladenmiete von 8000 Euro pro Monat auf 3000 Euro abgesenkt wurde. Dies seien allerdings nur vorübergehende Nachlässe, die vertraglich für lediglich zwölf Monate gelten. Nach Ablauf des Jahres würden sich Eigentümer und Mieter zusammensetzen und die Situation neu bewerten. "Es ist der Moment für Verhandlungen", resümierte der Makler.

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Asterix / Vor 14 Tage

@M.ajorcus: wo, oder was ist Majorca?

Roland / Vor 15 Tage

Was nutzt ein Preisnachlass von 50%, wenn dort damit kein Geld zu verdienen ist. Die Immobilienpreise können ruhig steigen - es gibt aber derzeit keine Käufer.

M / Vor 15 Tage

Wo doch überall auf Majorca die Immobilienpreise steigen - komisch ...?

Engel Aloisius / Vor 16 Tage

Wenn es wirtschaftlich so steil aufwärts geht, senkt man doch aber keine Miete. Ich würde mal sagen, wer sein Pulver trocken gehalten hat, kann demnächst viele Firmen und Objekte für ein Butterbrot und ein Ei übernehmen. Das Geld ist ja nicht weg, das haben nur andere.

Stefan Meier / Vor 16 Tage

Na, das wäre jetzt was, um seinen langersehnten Herzenswunsch zu erfüllen mit Brombeer-Balsamikum, Slbstgehäkelten, Batikgetupferten. Möglichst etwas, was ganz besonders exotisch ist. Hauptsache Selbstverwirklichung. Was eigentlich niemand wirklich braucht. Wir sind gespannt und werden sehen.