Mister "Viva España" gestorben

Sänger Manolo Escobar erlag mit 82 Krebsleiden

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Entre Flores, Fandanguillos y alegrias, nacio en España la tierra del amor Solo dios pudiera hacer tanta belleza, y es imposible que puedan haber dos. Y todo el mundo sabe que es verdad, y lloran cuando tienen que marchar. Por eso se oye este refrán "Que Viva España" Y siempre la recordarán "Que Viva España" La gente canta con ardor "Que Viva España" La vida tiene otro Sabor, Y España es la Mejor Es las tardes Soleadas de corrida, la gente aclama al diestro con fervor Y el saluda paseando a

Foto: Youtube: jorgemadridista007
Manolo Escober, 2007 in Palma.

Manolo Escober, 2007 in Palma.

Foto: Foto: Ultima Hora

Es dürfte keinen zweiten spanischen Schlager geben, der von deutschen Urlaubern in den vergangenen vier Jahrzehnten so beherzt mitgesungen wurde wie "Y viva España" (Video siehe unten). Das Lied stand für Sonne, Strand und Sangría. Jetzt ist der Sänger der "inoffiziellen Nationlahymne", Manolo Escobar, im Alter von 82 Jahren gestorben. Auch auf Mallorca trauern seine Fans um den legendären Entertainer.

Der Spanier aus der Region Almería war im Alter von 14 Jahren nach Katalonien ausgewandert, auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben. Der Bruder, ein Gitarrenspieler, brachte den jungen Manolo in Kontakt mit der Welt der Musiker und Künstler.

Mit dem Tourismusboom in den 1960er Jahren erlebte Manolo Escobar einen kometenhaften Aufstieg. Neben dem Singen von spanischen Volksliedern, Coplas und Pasodobles spielte er kleinere Rollen in Filmen.

Dem internationalen Publikum wurde er bekannt durch den Evergreen "Y viva España", einer überschäumenden Lobeshymne auf die Heimat: eine Art "Spanien über alles". Auch wenn vielen Touristen der Inhalt des Liedes damals unerschlossen blieb, so wurde der Refrain "und es lebe Spanien" in den Tavernen und Tanzsalons inbrünstig mitangestimmt. Kein Wunder, der Jubelsong brachte die im Spanienurlaub genossene Lebensfreude auf den Punkt.

Das Lied stammte denn auch bezeichnenderweiese gar nicht aus spanischer Feder. Vielmehr hatten es der belgische Komponist Leo Caerts und sein Landsmann, der Textautor Leo Rozenstraten, in die Welt gebracht.

Manolo Escobar hat diese Welt nun verlassen. Einer seiner größten Erfolg, "Y viva España" aber dürfte noch lange weiter erklingen, auch wenn junge Generationen den Schlager als reichlich "angestaubt" empfinden.

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