Ermittlungen gegen Stararchitekten eingestellt

Santiago Calatrava entwarf Seerosen-Oper für die Bucht von Palma

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Das Modell der Oper, die mehr als eine Milliarde Euro kosten sollte.

Im Korruptionsfall "Oper" sind die Ermittlungen gegen den spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava eingestellt worden. Weiterhin im Fadenkreuz der Ermittler ist der frühere Balearen-Ministerpräsident Jaume Matas.

Matas hatte kurz vor den Regionalwahlen 2007, die er schließlich verlor, noch versucht, durch ein Megaprojekt für Palma zu punkten. Er stellte das Modell einer Calatrava-Oper in der Bucht von Palma vor: Ein Opernhaus als "Seerose" im Hafenbecken. Rund 100 Millionen Euro sollte das Projekt kosten, mehr als eine Million sollen alleine für die ersten Entwürfe und das Modell ausgegeben worden sein.

Bei der rechtlichen Prüfung dieser hochtrabenden Pläne geriet auch Stararchitekt Calatrava unter Verdacht. Der Untersuchungsrichter entdeckte jedoch keine Hinweise für Gesetzesverstöße und nahm Calatrava nun von der Liste der Beschuldigten.

Er habe immer Vertrauen in die Justiz gehabt, ließ Calatrava daraufhin verlauten. Das Verfahren habe jedoch seine Ehre verletzt und seinem internationalem Prestige geschadet.

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