Die Hunde von Son Reus im Porträt

| | Son Reus, Palma |
Juan Carlos Illarramendi fotografiert eigentlich Neugeborene

Juan Carlos Illarramendi fotografiert eigentlich Neugeborene.

Foto: Foto: Joan Torres
Juan Carlos Illarramendi fotografiert eigentlich NeugeboreneRasty ist ein Galgo-Rüde, der von einer Tierärztin gerettet wurdeMops-Hündin Ona musste als Gebärmaschine herhalten

Ein Ohr ist leicht abgeknickt, der Blick ist treu gen Kamera gerichtet: Galgo-Rüde Koko war der erste Hund, den Juan Carlos Illarramendi für sein Kunstprojekt ablichtete. Der Fotograf holte ihn aus dem Tierheim Son Reus in Palma. Mittlerweile hat der Palmesaner 20 Hunde fotografiert, die ausgesetzt wurden, im Tierheim landeten und ein neues Zuhause gefunden haben. Aus den Werken ist nun eine Ausstellung geworden.

Ein Freund brachte den Fotografen, der eigentlich Neugeborene ablichtet, auf die Idee. "Ich habe dann einfach Leute auf der Straße angesprochen, ob ihr Hund adoptiert ist und ob ich ihn fotografieren darf", erzählt Juan Carlos Illarramendi. Entstanden sind Aufnahmen, die jeden Tierfreund berühren.

Illarramendi will mit seiner Ausstellung den Tierschutz unterstützen. "Die Leute sollen sich bewusst werden, dass es besser ist, einen Hund zu adoptieren als einen zu kaufen." Abzüge der Fotografien können zum Preis von 30 Euro erworben werden, die Erlöse der Aktion kommen zwei Tierschutzorganisationen auf Mallorca zugute. (cls)

Die Ausstellung "Las dos caras. Retratos con historia" (Die zwei Gesichter. Porträts mit Geschichte) ist bis Donnerstag, 23. Februar, im Modegeschäft "La Familia" (Calle Can Muntaner 7) in Palma zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.30 bis 14 sowie 16 bis 20 Uhr und samstags 10.30 bis 14 Uhr.

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