Museu de Mallorca erinnert an die "Große Christin"

| Palma de Mallorca |
Der Stadtpalast im Carrer de la Portella beherbergte einst prächtige Gemächer.

Der Stadtpalast im Carrer de la Portella beherbergte einst prächtige Gemächer.

"La Gran Cristiana. La dama, la casa" (Die große Christin. Die Dame, das Haus): So ist eine Schau im Museu de Mallorca in Palma überschrieben. Sie ist jener Dame gewidmet, dem der Stadtpalast im Carrer de la Portella seinen volkstümlichen Namen "Ca la Gran Cristiana" verdankt: Catalina Tomás Zaforteza i de Togores.

Die adlige Großgrundbesitzern lebte von 1833 bis 1912. Jung verwitwet und Mutter von fünf Kindern, verwaltete sie die Besitztümer der Familie. Ihren Beinamen "große Christin" erhielt sie, weil sie als Karlistin eine Seitenlinie des bourbonischen Königshauses unterstützte. Die Karlisten zeichneten sich durch eine rigorose religiöse und antiliberale Haltung aus.

Die Schau ist in die permanente Ausstellung integriert. Sie zeigt 160 Objekte aus dem Besitz der Adligen, vom Mobiliar bis zur Livree.

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