Ausstellung im Caixa Forum mit Werken aus dem Prado

| | Palma, Mallorca |
Phaeton stürzt mit dem Sonnenwagen auf die Erde. Das Bild des flämischen Malers Jan Carel van Eyck entstand zwischen 1636 und 16

Phaeton stürzt mit dem Sonnenwagen auf die Erde. Das Bild des flämischen Malers Jan Carel van Eyck entstand zwischen 1636 und 1638.

Foto: Baztán Lacasa José

Rubens, Ribera, Zurbarán, van Eyck: bedeutende Namen der europäischen Kunstgeschichte. Eine Ausstellung mit Werken dieser und anderer Künstler wird diesen Donnerstag, 23. November, im Caixa Forum in Palma eröffnet. Titel: "Arte y mito. Los dioses del Prado", zu Deutsch: "Kunst und Mythos. Die Götter des Prado". Gemeint ist das Museum in Madrid, das Gemälde aus seiner Sammlung für diese erstmals gezeigte Ausstellung zur Verfügung stellt.

Mythen sind Erzählungen, die Identität, übergreifende Erklärungen, Lebenssinn und religiöse Orientierung als Welterfahrung vermitteln. In der griechisch-römischen Antike waren dies Erzählungen von Göttern und Naturgeistern, Halbgöttern, Helden und Ungeheuern - Erzählungen, die über Jahrhunderte hinweg zahlreiche Künstler inspirierten.

Die Schau im Caixa Forum erlaubt einen weiten Blick auf die klassische Mythologie und ihre Darstellung in der Kunst. Zu sehen sind 50 Werke, Malerei, Skulpturen und Objekte aus der Zeit des ersten vorchristlichen Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Die Ausstellung ist in acht thematische Sektionen gegliedert. Zugleich bietet sie verschiedene Darstellungen von Göttern oder unterschiedliche Interpretationen eines mythologischen Ereignisses. Sie vermittelt zudem einen Eindruck der bildnerischen, geografischen und chronologischen Vielfalt der Sammlungen des Prado.

In den einzelnen Sektionen geht es um die griechisch-römische Mythologie und wie sie von den Autoren der damaligen Zeit aufgegriffen wurde, um die Götter des Olymp, um Naturgeister, um Themenbereiche wie "Liebe Lust und Leidenschaft" und "Verfehlungen und Bestrafung" sowie um göttliche und menschliche Metamorphosen, Helden und den Trojanischen Krieg.

Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 18. Februar 2018. (mb)

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