TV-Tipp: „Flüssiges Silber” – Reportage über Wasserwirtschaft

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Die intensive Landwirtschaft in Andalusien hat dazu geführt, dass das Grundwasser stark zurückgegangen ist.

Die intensive Landwirtschaft in Andalusien hat dazu geführt, dass das Grundwasser stark zurückgegangen ist.

Foto: arte

Eine Folge der Reihe „Wasser ist Zukunft” beschäftigt sich mit dem Süden Spaniens. Arte zeigt „Andalusiens geheimer Schatz” am Montag, 3. Dezember, um 15.50 Uhr.

Andalusien ist die trockene Region Spaniens, über Jahrhunderte umkämpft von Spaniern und Mauren, eine Gegend voller Geschichte. Immer schon bestimmte vor allem das Wasser das Leben der Andalusier. Ein knappes Gut in Südspanien, das von den Mauren auch „flüssiges Silber” genannt wurde. Zugleich liegt in Andalusien eines der wichtigsten Feuchtgebiete der Welt: der Doñana-Nationalpark, in dem jedes Jahr rund sechs Millionen Zugvögel überwintern.

Heute ist Andalusien eine der produktivsten landwirtschaftlichen Regionen Europas, trotz des knappen Wassers. Möglich wird dies zum Teil nur durch illegale Bewässerungen. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel, Flüsse versanden, der Doñana-Nationalpark fällt immer öfter trocken – eine Bedrohung für das Unesco-Weltkulturerbe.

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