Museum Es Baluard auf Mallorca feiert 16. Jahrestag

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Mit Licht- und Klanginstallationen wie auf diesem Archivfoto feiert das Es Baluard Museum in Palma seinen 16. Geburtstag.

Mit Licht- und Klanginstallationen wie auf diesem Archivfoto feiert das Es Baluard Museum in Palma seinen 16. Geburtstag.

Foto: Archiv Ultima Hora

Auf eine besondere Weise feiert das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Es Baluard in Palma am Donnerstag, 30. Januar, sein 16-jähriges Bestehen: „Phasing Rain“ heißt die Licht-Klang-Installation, die man im Ausstellungsraum Aljub, einem ehemaligen Süßwasserspeicher in der Stadtmauer, erleben kann.

Realisiert wird die Installation von Onionlab, einem Unternehmen aus Barcelona, das per Projektions- und Videomapping Oberflächen beleuchtet, sowie von dem in Girona lebenden Videokünstler Xavi Bové. Die Musik stammt von dem Komponisten Zinkman, der mit bürgerlichem Namen Zèsar Martínez heißt und ebenfalls aus Girona stammt.

„Phasing Rain“ bedeutet „phasenweise Regen“. Die so genannte Installation soll zum einen an die ursprüngliche Verwendung des Aljub erinnern. Im 17. Jahrhundert wurde er als Süßwasserspeicher in die Festungsmauer Palmas hineingebaut. Es ist bekannt, dass das darin gespeicherte Wasser den gesamten Bezirk Puig de Sant Pere und die im Hafen angekommenen Schiffe versorgte. Dieses Wasser kam aus dem Brunnen von Vila in der Nähe von Esporles; es trat durch das Tor Santa Margalida in die Stadt ein und gelangte über ein Aquädukt zur Zisterne.

Als die Bastion nicht mehr in Gebrauch war, wurde sie zu einer Müllhalde, der Wasserspeicher geriet in Vergessenheit. Erst beim Bau des Museums wurde er wiederentdeckt, und man entschied sich, ihn in das Museum zu integrieren.

„Phasing Rain“ hat jedoch noch eine weitere Bedeutung. Geschaffen wurde die immersive Installation als ortsspezifisches Werk, dessen Hauptthema das Wasser als knappe Ressource und die globale Erwärmung zum Hauptthema hat. Die Besucher können durch die Installation gehen und Wassertropfen aus Licht und Musik als Raumerfahrung erleben.

Auf radikale Weise verändert die Installation den Aljub, der zu einem Raum des Dialogs von Vergangenheit und Gegenwart wird, in dem die Wassertropfen auf das Gewissen der Besucher treffen. Das Spektakel dauert zehn Minuten und wird zwischen 19 und 21 Uhr in Wiederholungen präsentiert. Der Eintritt ist frei. (mb)

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