Eine ganz besondere Oper im TV

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Die innovative, sehr visuelle Inszenierung ist eine Premiere für den spanischen Videokünstler Franc Aleu, der das Werk mit Projektionsmapping und 3D-Technik in die Zukunft versetzt.

Die innovative, sehr visuelle Inszenierung ist eine Premiere für den spanischen Videokünstler Franc Aleu, der das Werk mit Projektionsmapping und 3D-Technik in die Zukunft versetzt.

Foto: Arte/Les films Jack Fébus

Eine Opernaufführung der etwas anderen Art läuft in der Nacht von Sonntag, 18., auf Montag, 19. Oktober, um 1.05 Uhr bei Arte. Es handelt sich bei der Erstausstrahlung um eine Aufzeichnung aus dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Die Puccini-Oper „Turandot” wird völlig neu gezeigt. Dabei verweist die Neuinszenierung augenzwinkernd auf die Geschichte der katalanischen Institution: Vor 21 Jahren wurden mit dieser Puccini-Oper dort die Aufführungen wiederaufgenommen, nachdem ein großer Brand das Theater 1994 stark beschädigt hatte.

Die innovative, sehr visuelle Inszenierung ist eine Premiere für den spanischen Videokünstler Franc Aleu. Er versetzt das Werk mit Projektionsmapping und 3D-Technik in die Zukunft. Alles ist Licht, ist Leben in seinem von Tod und Rachegelüsten geprägten China.

Die Geschichte: Im chinesischen Kaiserreich streben viele junge Männer danach, die Prinzessin Turandot zu erobern. Doch das ist kein leichtes Unterfangen: Nicht das Herz der Prinzessin gilt es zu gewinnen, sondern ein Spiel gegen sie. Die grausame Turandot stellt jeden Brautwerber vor drei Rätsel. Machen diese dabei auch nur den kleinsten Fehler, bedeutet das den Tod. Als Kalaf, der Sohn des Tartarenkönigs und Ex-Kaisers von China, Turandot erblickt, gerät er in ihren Bann. Er lässt sich auf ihr Spiel ein und löst alle drei Rätsel. Dennoch weigert sich die Prinzessin, ihm ihr Herz zu schenken ...

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