Tapas-Freunde kommen jetzt in Palma wieder auf ihre Kosten. | J. Aguirre

Wer in der Inselhauptstadt Palma de Mallorca unterwegs ist, der kann ab diesem Donnerstag besonders günstig Tapas essen und mallorquinisches Bier trinken. Bereits zum dritten Mal findet bis einschließlich 20. November die Tapas-Route "De Tapes amb Rosa Blanca" in Kooperation mit der mallorquinischen Biermarke statt. Insgesamt 45 Restaurants und Bars nehmen in diesem Jahr teil und bieten verschiedene Tapas-Kreationen an. Dazu zählen unter anderem Ben Trempat, Café Lisboa, Foam Coffee, La Tortellería, La Consentida, Mallorca Delicatessen, Mola Santa Catalina, Raimundo Blanquerna, Sa Cuina de Mercat und das Restaurant Munay. In allen teilnehmenden Lokalen bekommt der Gast jeweils eine Tapa samt Rosa Blanca-Bier für 3,95 Euro. Die Tapas-Route ist bereits ein kleiner Vorgeschmack auf die kommende Häppchen-Messe TaPalma, die vom 23. bis 27. November ebenfalls in der Inselhauptstadt stattfindet.

Insgesamt nehmen 45 Restaurants und Bars an der Tapas-Route teil.
Insgesamt nehmen 45 Restaurants und Bars an der Tapas-Route teil.
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Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, plant die katalanische Unternehmensgruppe Damm, auf Mallorca in eine neue Bierbrauerei der Marke Rosa Blanca zu investieren. Insgesamt soll dafür ein Budget von 41,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Wie bisher anzunehmen, könnten Teile des Projekts aus europäischen Mitteln finanziert werden. Das katalanische Unternehmen will zudem rund 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Logistikzentrum und die Brauerei werden sich auf dem Grundstück befinden, das Damm bereits am Camí Fondo (nahe Flughafen) als Vertriebsstandort besitzt.

Mit der künftigen Produktion auf Mallorca kommt die Biermarke Rosa Blanca wieder zurück zu ihren Wurzeln. Schon lange vor dem Aufkommen mallorquinischer Hausbrauereien wurde das Inselbier zum ersten Mal 1927 gebraut und verkauft, die Produktion aber 1998 eingestellt. 2018 dann erweckte die katalanische Kette Damm die "Cerveza" zu neuem Leben. Schon vor einigen Jahren war geplant, einen Teil der Produktion vom spanischen Festland wieder auf die Baleareninsel zu verlagern.