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Als „prähistorisch“ bezeichnet der für die Restaurierung verantwortliche Architekt Pere Rebassa die Elektroinstallation des Museum de Mallorca. Deren Erneuerung und Ausbesserungsarbeiten am Dach sind die Gründe für die Auslagerung des gesamten Fundus des Museums, das bereits seit mehr als einem Jahr wegen Restaurierung geschlossen ist. Die Kosten für alle Arbeiten sollen vier Millionen Euro betragen.

Noch ist nicht klar, wohin die rund 3000 Exponate – Bilder, Skulpturen, Keramiken, Artefakte und Grafiken aus Frühgeschichte, Antike, Renaissance, Barock und Neuzeit – gebracht werden. Auch ein Platz für die Büros ist noch nicht gefunden.

Das Museum wurde in den 1960er Jahren eingerichtet und befindet im Palacio Ayamans in der Altstadt. Es soll nach Fertigstellung über Museumsshop, Cafeteria, Ausstellungspatios, Bibliothek und Restaurationswerkstatt verfügen. Einen Termin für die Wiedereröffnung gibt es noch nicht. (G.K.)