Gut gelaufen (geschwommen, geradelt)

Zufriedene Gesichter bei der Premiere des „Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca” in Alcúdia. Fortsetzung folgt

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Alcùdia , 19. Mai – Leicht erschöpft wirkt der Mann, als er sich am Samstagnachmittag zum Gespräch mit einer kleinen Schar von Journalisten an den Tisch setzt. Michael Tenzer ist einer von mehr als 1800 Sportlern, die an der Erstauflage des „Thomas Cook Ironman 70.3 Mallorca” in Alcúdia teilgenommen haben. Für 1'9 Kilometer Schwimmen, 90'1 Kilometer Radfahren und 21'1 Kilometer Laufen benötigte er fünfeinhalb Stunden. Der Mann im weißen T-Shirt strahlt. Wohl, weil er's geschafft hat. Er freut sich aber auch, da alles gut geklappt hat. Michael Tenzer ist nicht nur Sportler, sondern auch Touristik-Geschäftsführer von Thomas Cook, der neue Sport-Event im Norden Mallorcas so etwas wie sein „Baby”.

„Es ist großartig gelaufen, wir hatten traumhaftes Wetter und die Stimmung an der Strecke war phänomenal”, so Tenzer, der betont, dass schon bei der ersten Auflage dieses „Ironman” die Erwartungen der Veranstalter übertroffen worden seien. „Wir hatten mit 1000 Teilnehmern gerechnet und nicht erwartet, dass fast 2000 dabei sind.”

Tenzer weiter: „Mallorca bietet für uns als Reiseveranstalter die idealen Voraussetzungen für diesen sportlichen Event. Auch unsere Partner und die Hoteliers auf der Insel waren rundum zufrieden.” Dass der Sieg auch noch an Andreas Raelert ging (siehe nächste Seite), war so etwas wie die Zugabe. Denn erst zwei Tage vor dem Event hatte Thomas Cook bekannt gegeben, dass Raelert und sein Bruder Michael künftig als Botschafter für die Triathlon-Aktivitäten des Reiseveranstalters im Einsatz sind. „Andreas Raelerts Sieg freut uns natürlich sehr. Unser Triathlon-Engagement bekommt dadurch eine noch größere öffentliche Wirkung”, so Tenzer.

Vor allem im Start- und Zielbereich in Port d'Alcúdia war die Stimmung bestens, in einem kleinen Zeltdorf gab es viele Souvenirs und Infos rund um den Triathlon. Teilnehmer lobten die Streckenführung, vor allem des Rad-Abschnitts.

Hoteliers freuten sich über die Auslastung:Rund 2000 Sportler waren angereist, darunter viele mit Anhang. Profitiert hat nicht nur Thomas Cook, denn viele kamen auch mit anderen Veranstaltern oder haben ihre Reise vollkommen individuell organisiert.

Als Titelsponsor des Events will Thomas Cook vor allem Imagewerbung betreiben, zumal Triathlon als Trendsportart gilt.
Wie geht es jetzt weiter? Fest steht, dass am 12. Mai 2012 der zweite „Thomas Cook Ironman 70.3” auf Mallorca stattfindet. Der Touristikkonzern und die weltweite Ironman-Serie haben zunächst einen Vertrag auf zwei Jahre geschlossen. Nach der gelungenen Premiere geht man bei Thomas Cook schon jetzt von einer Verlängerung aus.

Sicher ist: Die Teilnehmerzahl lässt sich, anders als bei einem Marathon, nicht immer weiter steigern. Aus logistischen Gründen (Wechselzonen) dürfte bei rund 2500 Sportlern Schluss sein. Eventuell wird aus dem „Ironman 70.3” eines Tages ein „großer” Ironman wie in Hawaii, der doppelt so lang ist. Damit wollte man aber nicht starten, da der Event in der Nebensaison stattfinden sollte und im Frühjahr nicht so viele Athleten so im Training sind, dass sie einen „ganzen” Ironman absolvieren können oder wollen.

Wenn sich in der Szene herumspricht, wie schön der Norden Mallorcas ist, könnte eines eintreten: „Dann werden die Startplätze am Tag der Freischaltung vergeben sein”, meint Michael Tenzer.

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