Tod auf der Flucht

Überraschende Wende in Son Gotleu

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2. September – Der bei einem Sturz von einem Hausdach ums Leben gekommene Nigerianer ist unmittelbar vor seinem Tod möglicherweise doch bedroht worden. Das berichtet die Tageszeitung "Ultima Hora" unter Berufung auf Polizeikreise. Bisher hatte es geheißen, der Mann sei beim Versuch abgestürzt, in eine Wohnung einzubrechen.

Unmittelbar nach dem Tod des 28 Jahre alten Mannes war es in dem Stadtviertel Son Gotleu zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und afrikanischstämmigen Bewohnern gekommen. Angehörige und Freunde des Toten hatten von Anfang an behauptet, eine Gruppe von Gitanos (Roma) habe ihn vom Hausdach gestoßen.

Nigerianer und Gitanos in Son Gotleu sind tief verfeindet. Dahinter steckt der Konkurrenzkampf um die Vorherrschaft auf dem Drogenmarkt. Immer wieder kommt es in dem Problemviertel zu Krawallen.

Laut "Ultima Hora" legt ein vorläufiger Polizeibericht nahe, dass der 28-Jährige unmittelbar vor seinem Tod in einen Streit mit mehreren Gitanos verwickelt war. Offenbar wurde er bedroht, floh und stürzte dabei ab.

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