Fußgängerbrücke muss weg

Sicherheit der Guardia-Civil-Wache in Sa Pobla gefährdet

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Eine rote Fußgängerbrücke in Sa Pobla ist als Gefährdung für die geplante Polizeiwache der Guardia Civil in Sa Pobla eingestuft worden. Aus diesem Grund muss die eiserne Hochbrücke demontiert werden. Der Abriss hat noch vor der Eröffnung der neuen Polizeiwache zu erfolgen. Zuständig ist das Straßenbauamt des Inselrates.

Die Dienststellen der Guardia Civil gelten in Spanien als hochsensible Sicherheitsbereiche, da sie in der Vergangenheit immer wieder zu Zielen von Terroranschlägen durch der baskische Separatistenorganisation ETA wurden. Auch der Anschlag im Sommer 2009 in Palmanova, bei dem zwei Zivilgardisten getötet wurden, war in unmittelbarer Nähe der Wache erfolgt.

Der geplante Abriss der Brücke wird damit begründet, dass von dem Bauwerk direkt in das Polizeigebäude eingesehen werden kann. Aus diesem Grund war die Demontage bereits im Jahre 2007 beschlossen worden. Bislang wollte jedoch keine Behörde die Aufgabe anpacken. Die Brücke führt über die Umfahrungsstraße "Ronda de Circunvalación" von Sa Pobla. Ganz in der Nähe befindet sich eine Schule. Eltern hatten seinerzeit die Errichtung der Brücke erzwungen, weil sie mit dem damals gleichzeitigen Bau der Umfahrungsstraße um die Sicherheit ihrer Kinder fürchteten.

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