Deutscher bleibt mit Bein in Schiffschraube stecken

Rettungskräfte brauchen eine Stunde zu seiner Befreiung

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Bereits am vergangenen Freitag mussten Rettungskräfte einen verunglückten deutschen Wassersportler vor Banyabulfar aus einer Schiffsschraube befreien. Der 38-jährige hatte an einem Bein schwere Schnittverletzungen erlitten und befindet sich einem Bericht der spanischen Tageszeitung "Ultima Hora" zufolge derzeit im Krankenhaus Son Llátzer.

Laut Zeitungsbericht war der Deutsche mit Freunden auf sogenannten "Donuts" unterwegs, Schwimmringen, die von einem Motorboot gezogen werden. Nachdem der Mann von einem Donut heruntergefallen war, stoppte das Boot und der Deutsche schwamm Richtung Schiffsschraube. Anscheinend hatte er nicht bemerkt, dass sich die Schraube noch drehte. Es entstand ein Sog, in dem der 38-Jährige Richtung Schraube gezogen wurde. Sein rechtes Bein verfing sich zwischen den Blättern der Schiffsschraube.

Seine Freunde riefen sofort die Rettungskräfte, die mit Rettungsboot und Hubschrauber anrückten. Zunächst konnten sie den Deutschen jedoch nicht befreien, da sich sein Bein nicht bewegen liess. Mehr als eine Stunde dauerte die Hilfsaktion, in der der Mann viel Blut verlor, so dass die Sanitäter eine Aderpresse anlegen mussten. Schließlich gelang es Tauchern, das Bein freizubekommen. Der Verunglückte erlitt zudem eine Unterkühlung. Das Bein konnte gerettet werden.

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