Pferde leiden in der Sonne

Kutschenfahrer nutzen eigens bereitgestellte Unterstände oftmals nicht

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, haben die Pferde einen harten Tag.

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, haben die Pferde einen harten Tag.

Foto: Foto: Miquel Àngel Cañellas

Sorge um Palmas Kutschpferde: Trotz der zurzeit herrschenden Hitze nutzen viele Droschkenlenker die Unterstände nicht. Das soll künftig nicht ohne Folgen bleiben. Es wird gefordert, dass dieses Verhalten künftig eine Anzeige seitens der Polizei nach sich zieht.

Auf den Missstand aufmerksam gemacht hat jetzt die balearische Anwaltsvereinigung für die Rechte der Tiere. Sie erinnerte daran, dass die Unterstände nach erheblichem öffentlichen Druck geschaffen worden waren, unter anderem hatte sich auch Spaniens Königin Sofía dafür eingesetzt. Bürgermeister Mateu Isern wird aufgefordert, die Polizei zum Handeln anzuweisen.

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Antje Reuß / Vor über 6 Jahren

Warum ist in dieser modernen,prachtvollen Stadt soetwas möglich und jeder geht vorbei. Mir zerreißt es das Herz,wenn ich das Leid und die traurigen Augen dieser wunderschönen Tiere sehe! Die Kutscher amysieren sich und die Pferde stehen von früh bis abends in der Sonne, einige halten ständig die schmerzenden Beine hoch,Druckstellen überall,bei manchen sieht man alle Rippen durch.Sie erdulden still ihr Schicksal,nichts erinnert mehr an den einstigen Stolz in ihren Augen.Nach(anfänglich netten)Hinweisen bzw. Fragen,an 2 Kutscher bekam ich Antworten:"Mein Pferd hat Diabetes"haha,bzw. "ich sei eher zu dick,aber nicht das Pferd zu dünn.." Sie verdienen doch ihren Lebensunterhalt mit den Tieren,wie kann man so gleichgültig sein!! Kann man nicht dagegen einschreiten? Was kann ich von Deutschland aus tun?

Martina / Vor über 6 Jahren

Hallo liebe Tierschützer, ich habe in meinem Urlaub vor einer Woche die Sache mit den armen Kutschpferden auch gesehen und habe einige Tierschutzverbände bereits darüber informiert. ABER: ihr seid VOR ORT und könnt sicher spanisch sprechen! Könnt ihr a) bitte die Polizei darüber informieren (je mehr Menschen das tun und 'nerven' desto eher geschieht was) und b) zur Stadtverwaltung Palma gehen und dort gleiches tun?? Wir MÜSSEN hier einschreiten - ich konnte nach dem Anblick der armen Tiere nicht mehr schlafen. Kann die Augen des gebeutelten, kranken Tieres nicht mehr vergessen und bitte Euch innigst, dort VOR ORT Druck zu machen. Ich versuche derweil, einen deutschen TV Sender zu mobilisieren. Danke und Gutes Gelingen! Martina

siglinde / Vor über 7 Jahren

ich wohne auf dieser schönen Insel, aber ich habe noch nie bei dieses Pferde einen Eimer Wasser gesehen habe selber Pferde und die brauchen am Tag Wasser hauptsache die Kutscher haben ihr Getränk, deswegen muß umbedingt etwas unternommen werden und durch die Polizei der Druck erhöht werden

stefan mundt / Vor über 7 Jahren

ich wohne seit ueber 18 jahren hier auf der insel palma de mallorca arbeite in der gegenueberliegenden Lonja.,,sehe die besitzer deren kutschen ! es ist erbaermlich wass diese tiere aushalten muessen.. warum nicht mal einen rollentausch ??.waere nen absoluter anklicker im youtube....

Nadine / Vor über 7 Jahren

Super! Hoffentlich macht die Polizei auch was dagegen. Ich komme mehrfach im Jahr nach Mallorca. Dieses Jahr war ich Mitte Juni dort. Es war ungewöhnlich trocken und heiß für Mitte Juni. Die armen Tiere standen wie immer in der prallen Sonne. Es ist ein Zustand der schon lange diskutiert wird, und der so für die armen Tiere nicht mehr tragbar ist. Es muss etwas unternommen werden. Und für die lieben Touristen gilt: Vielleicht bewegen die einfach mal ihren dicken Hintern selber durch Palma. Die meisten haben ja zwei gesunde Füße. Ich bin auch Tourist auf meiner Lieblingsinsel - habe die Kutschen aber noch nie in Anspruch genommen. Und für die ganz faulen Touristen gibt es ja auch noch den Sightseeing-Bus durch Palma. Da kann man gleich was zum Tierschutz beitragen.