Inca – Strafen für Mülltourismus

Die Stadt wehrt sich gegen Abfälle aus den Nachbargemeinden

Inca |
Müllcontainer am Ortsausgang von Inca. Jemand hat auch illegal Bauschutt abgekippt.

Müllcontainer am Ortsausgang von Inca. Jemand hat auch illegal Bauschutt abgekippt.

Foto: Foto: Antoni Pol

Mit mehr Polizeikontrollen will Inca verhindern, dass Einwohner aus den Nachbardörfern ihren Müll in die Abfallbehälter der Stadt werfen und noch dazu ihren Bauschutt abladen. "Das treibt unsere Entsorgungskosten hoch", schimpft Bürgermeister Rafel Torres.

Vor allem an den Ausfallsstraßen der Stadt wurden seinen Worten zufolge verstärkt Menschen beobachtet, die kurz anhielten, aus ihren Wagen Müllbeutel hervorzogen und sie in dann in die Müllcontainer warfen.

Hintergrund: In den Nachbardörfern wird der Abfall an bestimmten Tagen getrennt entsorgt. In Inca stehen die Tonnen hingegen rund um die Uhr zur Verfügung, auch wenn das Entsorgen der Abfälle nur zu bestimmten Uhrzeiten erlaubt ist.

Nach Angaben des Bürgermeisters wurden von der Polizei mittlerweile 30 Anzeigen gegen unberechtigte Müllentsorger erstattet. Die Strafgebühren liegen bei 30 bis 300 Euro. Die Stadt setzt auf hohe Geldbußen, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. (as)

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