Mehr Sicherheit für Fahrradtouristen

Inselrat beschließt mit Radreiseveranstaltern ein Maßnahmenpaket

PALMA. CICLOTURISMO. Unos 70.000  cicloturistas  llegan cada año a Mallorca.

Im Jahr kommen etwa 70.000 Radfahrtouristen auf die Insel.

Foto: R.L.

Der Inselrat hat mit der Hotelvereinigung von Mallorca, dem balearischen Radverband und Radreiseveranstaltern der Insel eine konzertierte Aktion zur Sensibilisierung von Autofahrern und Radfahrern beschlossen. Das Ziel ist es, für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

Damit einher gehen Projekte zur Ausbesserung verschiedener Strecken, die von Radfahrern genutzt werden sowie einer besseren Beschilderung. Geplant ist auch, Tunneldurchfahrten besser auszuleuchten.

Bei dem Treffen waren unter anderem Vertreter des Schweizer Radreiseveranstalters Max Hürzeler, der Anbieter Sunvelo und S'escapada sowie des derzeit auf Mallorca trainierenden Profiteams Sky Pro Cycling dabei. Die neuen Maßnahmen sollen im Frühjahr 2013 zum Beginn der neuen Saison vorgestellt werden. Pro Jahr kommen etwa 70.000 Radtouristen auf die Insel.

Von Januar bis November 2012 sind auf den Straßen Mallorcas sechs Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Der bislang letzte Unfall datiert vom 11. November. In Artà wurde ein 54-Jähriger auf seinem Fahrrad von einem Geländewagen erfasst und tödlich verletzt. Der Fahrer des Wagens flüchtete, wurde kurze Zeit später aber in Artà festgenommen.

Nur eine Woche zuvor hatten fast 1000 Radfahrer in Binissalem eines getöteten Radfahrers gedacht, der ebenfalls von einem Auto erfasst worden war. (zap)

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Kirsten / Vor über 8 Jahren

Man sollte schon die Autofahrer hier auf der Insel auf ihre Fahrweise hinweisen,nicht nur im Hinblick der Fahrradfahrer.Viele (Haupt-)Strassen sind sehr eng und unübersichtlich,besonders zum überholen.Es wäre uns Autofahrern aber auch schon sehr `geholfen`,wenn die Radler HINTEREINANDER und nicht zu zweit oder dritt nebeneinander fahren würden!!!Und im Kreisel auch stoppen,wie die Autofahrer auch :-)

Frank / Vor über 8 Jahren

Zum Auskommen miteinander. Jeder Autohalter, dessen Fahrzeug Beschädigungen aufweist, muß zum Geschicklichkeits-Kurs "Wie groß ist mein Auto". Jeder Radfahrer liest regelmäßig einen Grabstein mit der Inschrift "ich hatte Vorfahrt". Die Gemeinden kümmern sich um Radwege und den Ausbau von Strecken, die von Radlern bevorzugt werden. Und das Wichtigste für alle Beteiligten, Voraussicht, Rücksicht und Toleranz auf der Basis eines entschleunigten Lebens. Gute Fahrt!