Deutscher plädiert auf unschuldig

Mega-Prozess um den Drogensumpf in Palmas Elendssiedlung Son Banya

Archiv-Foto von den Eröffnung des Prozesses.

Archiv-Foto von den Eröffnung des Prozesses.

Foto: Foto: Alejandro Sepúlveda

Neuigkeiten vom Mega-Prozess um den Drogensumpf in Palmas Elendssiedlung Son Banya: Der mitangeklagte 25-jährige Deutsche T. R. S. hat sich in seiner Aussage vor der Großen Strafkammer für unschuldig erklärt.

Bei seinen Kontakten mit den mutmaßlich kriminellen Clans sei es nicht um Drogengeschäfte gegangen, sondern lediglich um die Ausweitung seiner Geschäfte mit gebrauchten Luxus-Autos.

Gegen S. spricht, dass er bei einem mitgeschnittenen Telefonat nach dem Kilopreis für Ecstasy fragte. Außerdem muss er sich für den illegalen Besitz von zwei Pistolen verantworten, die bei einer Hausdurchsuchung in Cala Rajada sichergestellt wurden. Der Staatsanwalt fordert 13 Jahre Haft.

Die Hauptangeklagte und mutmaßliche Clan-Chefin "La Paca" machte unterdessen von ihrem Recht zur Aussageverweigerung Gebrauch. (mic)

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Hans Peter Rose / Vor über 7 Jahren

Den Drogensumpf trocken zulegen ist schwerer als den Everglades in Florida das Wasser zu entziehen. Das geht meiner Meinung nur wenn Dealer,Beschaffer,Hersteller und vorallem die Drogenbosse als vorsätzliche Mörder vor dem Gesetz behandelt werden.Das heißt im Klartext: mindestens einmal Lebenslänglich. Die Süchtigen sollen gleichzeitig unter absoluter Quarantäne gestellt werden,damit sie keine Möglichkeit bekommen sich mit Drogen zu versorgen. Ich denke das ein halbes Jahr zum Entzug ausreicht. Die Kosten zur Heilung der Süchtigen soll aus der Konfiszierung der Drogengewinne entnommen werden.