Urdangarin vor Ermittlungsrichter

"Königshaus hat Nóos-Aktivitäten nicht beraten"

Beim Eintreffen am Justizgebäude.

Beim Eintreffen am Justizgebäude.

Iñaki Urdangarin hat am Samstag in Palma erneut vor dem Ermittlungsrichter erscheinen müssen. In einer verlesenen Mitteilung erklärte der Schwiegersohn des spanischen Königs Juan Carlos vor dem Ermittlungsrichter, das Königshaus habe keinen Anteil an den Aktivitäten der Sportstiftung Nóos genommen.

"Das Königshaus hat meine Aktivitäaten bei Nóos werder beraten noch autorisiert noch sich für sie verbürgt", sagte Urdangarin nach Informationen der spanische Tageszeitung "Ultima Hora". Vielmehr habe das Königshaus dem Ehemann von Prinzessin Cristina geraten, seine Aktivitäten bei Nóos zu beenden, da sie als nicht vereinbar mit seinem Status angesehen wurden. 

Nach dem Verlesen der Erklärung stellte sich Urdangarin den Fragen des Richters sowie der Anti-Korruptionsstaatsanwälte. Dem ehemaligen Handball-Nationalspieler wird seit gut einem Jahr vorgeworfen, als Vorsitzender der Stiftung öffentliche Gelder veruntreut sowie Steuern in Höhe von rund einer halben Million Euro hinterzogen haben.

Vor dem Gerichtsgebäude in Palma hatten rund 300 Teilnehmer gegen Urdangarin und die spanische Monarchie demonstriert. Eine Hundertschaft Journalisten war zugegen, als Urdangarin, begleitet von seinem Anwalt, das Justizgebäude betrat. (as) 

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