Staat gibt Königsyacht zurück

Stiftung mallorquinscher Unternehmer will "Fortuna" jetzt verkaufen

Die Königsfamilie wird hier nicht mehr an Bord zu sehen sein: Die auslaufende Fortuna.

Die Königsfamilie wird hier nicht mehr an Bord zu sehen sein: Die auslaufende Fortuna.

Foto: PEDRO PRIETO

Die Schenker auf Mallorca bekommen ihr Geschenk zurück: Nach dem erklärten Verzicht des spanischen Königs Juan Carlos auf die Yacht "Fortuna" hat der spanische Staat als Verwalter das Schiff offiziell der Stiftung "Fundatur" zurückübereignet. Jetzt wird ein solventer Käufer gesucht.

Der Stiftung "Fundació Turística i Cultural" gehören unter anderem Verleger Pere A. Serra, Melià-Hotel-Gründer Gabriel Escarrer oder Gabriel Barceló von der gleichnamigen Hotelgruppe sowie mehrere Bankenvertreter und Mitglieder der Landesregierung an.

Die Spende der Yacht im Jahr 2000 sei klar zweckgebunden gewesen, um den Tourismus auf Mallorca zu fördern, hieß es in deren Begründung nach einer Rückgabe im Mai dieses Jahres. Wenn der König die Yacht nicht mehr nutze, sei auch der Zweck der Schenkung erloschen.

Jetzt sucht die Stiftung einen privaten Käufer. Nach Angaben der Zeitung "Última Hora" hat die Yacht einen Wert von 18 Millionen Euro. Der König hatte wegen der hohen Unterhaltskosten, für die der Hof aufkommen musste, von einer weiteren Nutzung während seiner Inselaufenthalte Abstand genommen. Der "Última Hora" zufolge kostet eine Tankfüllung 25.000 Euro.

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