Verzicht auf Zulassungssteuer für Charteryachten

Mallorca könnte von den Plänen stark profitieren

Gute Nachrichten für den Nautiksektor auf Mallorca: Die spanische Regierung will in Zukunft auf die 12-prozentige Zulassungssteuer für Charteryachten verzichten. Das wurde am Rande einer Kabinettssitzung in Madrid bekannt, bei der es um eine leichte Erhöhung der Tabak- und Alkoholsteuer ging.

Betroffen sind Boote mit einer Kiellänge von mehr als 15 Metern, falls sie ausschließlich für Charterzwecke verwendet werden. Voraussichtlich kann die Steuererleichterung rechtzeitig zur Saison 2014 in Kraft treten. Damit wird eine historische Forderung der Branche verwirklicht. Boote werden im Prinzip mit Mietautos gleichgestellt, die auch schon in der Vergangenheit von einer Befreiung profitierten.

Spanien ist das einzige Land der EU, in dem eine derartige Steuer erhoben wird. Damit soll nun Schluss sein – auch, weil die EU-Kommission die bisherige Praxis als wettbewerbswidrig kritisiert hatte. Nach Ansicht von Brüssel erschwert sie den freien Dienstleistungsverkehr.

Experten versprechen sich einen Schub für für die Branche, die in Zukunft besser mit der Konkurrenz in Frankreich in Italien mithalten kann. Dort boomt das Geschäft mit dem Bootscharter seit Langem. Auch Dienstleister, Caterer und Instandhaltungsbetriebe hoffen nun auf eine bessere Auftragslage.

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