Waldbrandzone soll Katastrophengebiet werden

Bürgermeister von Andratx setzt auf rasche Hilfe für Aufforstung

Verkohlter Bergwald an der Landstraße Andratx-Estellencs.

Verkohlter Bergwald an der Landstraße Andratx-Estellencs.

Foto: Foto: Alejandro Sepúlveda

Nach dem verheerenden Waldbrand auf Mallorca, bei dem 2000 Hektar Naturlandschaft im Tramuntana-Gebirge zerstört wurden, will der Bürgermeister von Andratx den Bereich zum Katastrophengebiet erklären lassen. Das würde den Weg frei machen für staatliche Hilfen, um die Zone wieder rasch aufzuforsten.

Formell ist es die Balearen-Regierung, die einen solchen Antrag bei der Zentralregierung in Madrid stellen müsste. Andratx Bürgermeister Llorenç Suau will entsprechend auf seinen Parteifreund und Ministerpräsidenten José Ramón Bauzá einwirken.

Sollte Madrid sich sperren, bleibt den Balearen der Weg, Hilfsmittel über einen staatlichen Fonds zu beantragen. Dieser wurde eingerichtet, um Schäden durch Naturkatastrophen zu beseitigen. Das diesbezügliche Gesetz für Notfallmaßnahmen sieht unter anderem Beihilfen und Steuererleichterungen für betroffene Gemeinden vor.

Unterdessen ist in der mitterweile kontrollierten Brandzone ein einsamer Esel aufgetaucht, der in der aschefarbenen Mondlandschaft scheinbar ziellos umherirrte. Helfer nannten das Tier "Pep" und brachten es in Sicherheit. Sie stellten auch ein Video auf Youtube ein, das den Esel in dem verwüsteten Wald zeigt:

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