Täter weiter auf der Flucht

Polizei fahndet nach Mördern des deutschen Rentners. Frau aus Klinik entlassen

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Eine Nachbarin zeigt auf die Wohnung, in welcher der brutale Überfall geschah.

Eine Nachbarin zeigt auf die Wohnung, in welcher der brutale Überfall geschah.

Knapp zwei Wochen nach dem brutalen Überfall auf das deutsche Rentnerpaaram 30. August in Sa Coma im Osten von Mallorca dauern die Ermittlungen der Polizei an. Die Guardia Civil kann bislang noch keinen Fahndungserfolg vermelden. Bei dem Überfall wurde das Paar von zwei Tätern mit Schlägen und Tritten schwer misshandelt und anschließend geknebelt.

Der 65-jährige Rainer Völker aus Hamburg ist nach mehreren Stunden an einem Knebel erstickt. Seine Lebensgefährtin überlebte die Misshandlungen, wurde am Abend gefunden und kam mit schweren Verletzungen an Rippen, Kopf und Händen ins Krankenhaus von Manacor. Nach MM-Recherchen hat sie dieses bereits wieder verlassen und hält sich in einer Seniorenresidenz auf.

Nach Angaben einer Bekannten will sie schnellstmöglich nach Deutschland zurückkehren und dort ihren Lebensgefährten auf der Ostsee bestatten.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nach Medienberichten weiterhin auf den Verkauf des Restaurants "El Faro", den das Paar einen Tag vor dem Überfall getätigt haben soll. Dabei geht es angeblich um eine Summe von 150.000 Euro, welche die Täter offensichtlich in der Wohnung vermuteten. Angeblich befanden sich 100.000 Euro aber auf einem Konto. Nach MM-Recherchen hat Völkers Lebensgefährtin den Tätern angeboten, das Geld dort abzuheben, die hatten sich jedoch nicht darauf eingelassen.

Die Polizei fahndet daher verstärkt in der Restaurantszene von Cala Millor, wer möglicherweise etwas vom Verkauf mitbekommen haben könnte. Auch im Umfeld der Wohnanlage in Sa Coma, in der das Apartment des Paares lag, befragten die Beamten die Anwohner.

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