Benimm-Verstöße an Playa de Palma werden jetzt geahndet

Bürgermeister Mateo Isern setzt auf mehr Polizeibeamte im Sommer

Bürgermeister Mateo Isern setzt auf mehr Polizeipräsenz an der Playa de Palma.

Bürgermeister Mateo Isern setzt auf mehr Polizeipräsenz an der Playa de Palma.

Foto: Foto: Rathaus Palma
Bürgermeister Mateo Isern setzt auf mehr Polizeipräsenz an der Playa de Palma.Zur Präsentation am Montag erschien auch die deutsche Vize-Konsulin Monika Helling (3.v.r.).

Schluss mit Massenbesäufnissen am Strand, Verunreinigungen auf Bürgersteigen und Promenaden, Sex mit Straßenprostituierten im Freien: Verstöße gegen die vom Rathaus erlassene "Verordnung für korrektes Zusammenleben" werden von jetzt an geahndet, sagte Palmas Bürgermeisters Mateo Isern am Montag im Rahmen einer Präsentation an der Playa de Palma.

Hoteliers und Reiseveranstalter werden nach wie vor über die neuen Benimm-Regeln in den Urlaubszonen der Stadt informieren. Wer jedoch von den Polizeibeamten bei einem eindeutigen Verstoß gegen die Verordnung angetroffen wird, muss mit dem Bezahlen eines Bußgeldes rechnen.

Parallel zum härteren Vorgehen verstärkt das Rathaus die Polizeipräsenz im Alltag. Nach Iserns Worten steigt die Zahl der Beamten in den Sommermonaten von 45 um 91 auf 136 Beamte. Diese schieben nicht nur an der Playa de Palma Dienst, sondern auch in anderen Stadtgebieten, wo im Sommer traditionell ein aktives Nachtleben herrscht, wie etwa am Paseo Marítimo. Verstärkt wird die Präsenz insbesondere in den frühen Morgenstunden von 3 bis 7 Uhr.

Zur Präsentation am Montag waren auch die Vize-Konsuln mehrerer Tourismusnationen erschienen, unter ihnen die deutsche Vize-Konsulin Monika Helling. (as)

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BARBAROS DA SILVA / Vor über 4 Jahren

Hola ;) Ja da gebe ich dir volles recht @ Günni !!! Am schlimmsten noch die Black prostitutkas u das sie turis betauben,das die keine strafe bekommen wenn sie einen ansprechen.Aber ich als angeblicher Freier muss strafe zahlen. Alles wiederspricht sich... Auch das mit den blauen Eimer stimmt was du sagst.

Günni / Vor über 4 Jahren

Hola,

wir waren, wie in jedem Jahr, wieder an der Playa de Palma (12. bis 16.06.).

Am Sonntag, 15.06., war es am Vormittag stark bewölkt. Das hat uns aber nicht abgehalten an den Strand zu gehen, gegenüber Hotel San Francisco, wo wir immer liegen. Dort hatten wir 5 Liegen und zwei Sonnenschirme gebucht und uns natürlich auch mit Getränken aus dem kleinen Supermarkt versorgt. So sassen wir da, 8 Personen mit drei blauen Eimern, Inhalt waren 3 Beutel Eiswürfel und 3 Six-Packs San Miguel. Leider war ausser uns kaum jemand sonst am Strand und wir waren quasi wie auf dem Präsentierteller. So dauerte es nicht lange und es kam eine Polizeiarmada bestehend aus mehreren Mannschaftswagen und dem dazugehörenden Personal auf uns zu. Man machte uns klar, dass "Botellon" am Strand verboten sei, es gehe um die Glasflaschen und Verletzungsgefahr. Einer musste seine Personalien angeben, sowie Hotel und Zimmernummer. Auf das angedrohte Strafgeld von 100 € pro Person hat man später dann verzichtet. Einen Tag zuvor wurde am gesamten Strand Bier konsumiert, genau wie am folgenden Tag. Ich vermute aber bei gutem Wetter und gefülltem Strand fällt das nicht so auf. Ich möchte dazu sagen, dass wir auch gegen Saufgelage am Strand sind und volles Verständnis dafür haben, wenn dagegen eingeschritten wird. Allerdings sollte die Polizei unterscheiden zwischen Gästen, die am Strand nur harmlos ihr Bierchen trinken und denen, die sich besaufen und ein Chaos an Flaschen und Dreck hinterlassen. Ich kann für meine Gruppe behaupten, dass wir noch nie in all den Jahren auch nur eine einzige Flasche oder sonstigen Abfall zurückgelassen haben. Es taumelt auch keiner von uns besoffen am Strand herum. Im Gegenteil, es geht immer mal einer zwischendurch und bringt den Abfall auch tagsüber in die reichlich vorhanden Mülleimer. Wenn das aber auch alles unter das Verbot fällt, dann müsste auch der Verleih der berühmten blauen Eimer in den Supermercados verboten werden, denn die dienen ja keinem anderen Zweck. Und was passiert mit den netten älteren Damen, die am Strand ihren Freixenet in eigens von daheim mitgebrachten Sektgläsern schlürfen ? Ist dann sicher auch verboten, oder. Also, Saufgelage unterbinden, aber bitte mit Augenmass. Warum kümmert sich die Polizei nicht lieber um die Plage der ambulanten Verkäufer am Strand und in den Strassen, oder um die nächtliche Beraubung von Touristen durch die Prostituierten, das ist nämlich eine echte Belästigung.