Illegale Müllkippe in Port d'Andratx

Polizei will Urheber ermitteln

Polizebeamte untersuchen den achtlos weggeworfenen Müll und Bauschutt.

Polizebeamte untersuchen den achtlos weggeworfenen Müll und Bauschutt.

Foto: Foto: Michels
Polizebeamte untersuchen den achtlos weggeworfenen Müll und Bauschutt.Ölfässer und Sperrmüll verschandeln das Baugebiet in Port d'Andratx.

Port d'Andratx, das klingt eigentlich nach Luxusurlaub, feinen Restaurants und schicken Yachten. Ganz so vornehm wie in vorderster Meereslinie geht es aber nicht in der ganzen Gemeinde zu. Eine illegale Mülldeponie sorgt nun in der Nähe der Wohnsiedlung "Aldea Blanca" für Unmut.

Bereits in den vergangenen Jahren war es in dem noblen Hafenort im Südwesten von Mallorca zu Umweltverschmutzung infolge von illegal entsorgtem Unrat gekommen. Ein solches Ausmaß wie nun in der zum Teil noch im Bau befindlichen "Aldea Blanca" gab es aber noch nicht. Ölfässer, Bauschutt, alte Polstermöbel und sonstiger Sperrmüll liegen achtlos weggeworfen am Wegserand.

Ermittler der Lokalpolizei gehen der Sache nun auf den Grund und versuchen, die Urheber der Sauerei ausfindig zu machen. Sollte das gelingen, droht den Umweltdelinquenten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Umweltgesetz. (cze)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

MlKE / Vor über 5 Jahren

Achtlos.

Lieber Artikelverfasser, achtlos ist wohl etwas ganz anderes...

Peter / Vor über 5 Jahren

Leider ist das nur ein Ort von vielen auf der Insel der so aussieht und es werden täglich mehr - seit Jahren !! ganz speziell um diese Jahreszeit wo man ja Zeit hat bei sich zuhause "alles ins Reine" zu bringen. Und dann, mit dem Auto schnell erreichbar raus damit, vom Altöl bis zu ganzen Häuserwänden. Es ist schockierend wie hier mit dem Inselkapital "Natur" umgegangen wird und ALLE machen die Augen zu weil es schon immer so gemacht wurde - einfach alles wegwerfen in die Umwelt "sieht ja keiner". Wenn man die Policia Local darauf aufmerksam macht, ja es ihnen sogar zeigt - nur Achselzucken. Sogar im Umweltministerium bleiben die Augen zu, anders kann ich es mir nicht erklären dass trotz Fotos von den bekannten "Entsorgungsstätten" nichts geschieht. Es grenzt an Schildbürger aber es ist Tatsache - in einem Waldgebiet im Südwesten der Insel hat man vor drei Jahren an jeder Zufahrt einen Erdwall aufgeschüttet um den Müll der immer noch dahinter liegt nicht wegräumen zu können. Es passt leider ins Gesamtbild wie Mallorca mit dem Begriff Umweltschutz umgeht und es sieht nicht danach aus als ob sich trotz Katastrophen, wie der Waldbrand 2013,etwas ändern wird. Während man in anderen europäischen Ländern darüber nachdenkt die Bevölkerung für den Umweltschutz zu sensibilisieren, wird hier weiter - ein "Buschfeuer nach dem anderen angezündet" sodass Quadratkilometer weit der Rauch einem die Luft zum atmen nimmt - der Kühlschrank und der Fernseher den Hang hinuntergeschmissen - Autos an Klippen verschrottet - der Bauschutt in den Straßengraben geschüttet - der Hausmüll an der Straßeneinbuchtung abgelegt - die brennende Zigarettenkippe bei höchster Warnstufe aus dem Auto geworfen - der Fastfoodmüll am Aussichtspunkt stehen gelassen - usw. usw. Und KEINER sieht etwas !! Blindheit kann auf einmal fatale Folgen haben, weil keiner mehr im Müll Urlaub machen will, weil keiner mehr da wohnen will wo der Müll herumliegt und die Ratten sich jagen, weil keiner mehr da im Meer baden will wo gerade ein Ölwechsel gemacht wurde. Nachhaltigkeit, ein Begriff den hier viele erst lernen müssen, vor allem die junge Generation, denn es geht um die Zukunft derer die hier leben. Die Natur braucht den Menschen nicht aber der Mallorquiner und der der hier sein Geld verdient braucht eine saubere Natur sonst geht ihm nicht nur die "Luft" bald aus sondern auch das Geld da genau die Klientel die Geld hier lässt nicht mehr kommt weil "der Dreck zum Himmel stinkt"